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Neuer Katalysator spart Edelmetalle
Ein weiteres Projekt, das Prof. H. Krug vorstellte ist ein neuer Katalysatortyp. Anstelle von Wabenstruktur (laminare Strömungsverhältnisse) hat der neue Kat-Typ eine Schaumstruktur. Aufgrund der geänderten Geometrie der Schaumstruktur gegenüber der Wabenstruktur sind die Abgas-Strömungen im Katalysator jetzt turbulent, womit eine erheblich grössere Volumenmenge an Abgasen mit den edelmetallbeschichteten Wänden reagieren kann. Der Vorteil, der sich draus ergibt, ist, dass weniger Edelmetalle (nur noch 1/3 der aktuellen Menge von Waben-Katalysatoren), die als Katalysator dienen, benötigt werden. Das System ist kurz vor der Serienreife.
Bildungsauftrag muss sich ändern
Damit die Schweizer Industrie auch in Zukunft ein so starkes Standbein bleibt, muss sich nach Aussage des Naturwissenschaftlers und Philosophen Ludwig Haslers einiges ändern. L. Hasler versuchte in einem ersten Schritt zu erklären, warum der Schweizer Industrie der Nachwuchs fehle. Unter anderem fehlten die Vorbilder aus der Industrie, die den jungen Menschen die Freude an diesem Beruf aufzeigen würden.
Ein zweiter Aspekt sei die Bildung, hier würde zu sehr auf Sprachen gesetzt, anstatt Mathe und Physik mehr in den Vordergrund zu stellen. Die Folge ist, dass auf einen einheimischen Ingenieur zehn Therapeuten kommen, statistisch gesehen. Therapeuten gab es am Ostschweizer Technologiesymposiums keine.
Die Besucher – geschätzte 100 % Techniker – müssen schliesslich für den zukünftigen Erfolg des Werkplatzes Schweiz sorgen, zu dem das OTS 2012 hervorragend beigetragen hat und das in Zukunft über die Ostschweiz hinaus wachsen will. Der SMM wird darüber berichten. <<
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