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Das Blechzentrum liegt in Europa Amada zeigte in Paris sein Maschinenportfolio

| Redakteur: Luca Meister

>> Vom 24. bis am 28. September fand in der Nähe von Paris die «Amada Innovation Fair» statt. Im «Amada Technical Center» konnten die Besucher sich einen Überblick über das aktuelle Maschinenportfolio des japanischen Werkzeugmaschinenherstellers machen und die europäischen Ansprechpartner der verschiedenen technischen Bereiche treffen.

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Die Amada Innovation Fair im September in Paris.
Die Amada Innovation Fair im September in Paris.
(Bild: SMM)

mei. Auf der letzten Euroblech (2012) zeigte Amada insgesamt zehn neue Maschinen. Nun hatten die Besucher in Paris die Möglichkeit, die Blechbearbeitungssysteme genauer zu betrachten. Anhand zahlreicher Live-Demonstrationen und Vorträge (z. B. über das Laser-Know-how) konnten sich Interessenten oder bestehende Kunden spezifisch über die verschiedensten neuen Technologien informieren.

Amada bietet Gesamtlösungen für den ganzen Blechbearbeitungsprozess. Ob eine handbetriebene oder eine vollautomatische Abkantpresse mit automatischem Werkzeugwechsler («HD ATC»), jeder Anwender findet eine individuell auf seine Bedürfnisse abgestimmte Lösung. Das Produktspektrum reicht vom Faser-Laser und CO2-Laser über kombinierte Stanz-Laser-Maschinen oder kombinierte Blech- und Rohrschneidmaschinen bis zu Laserschweissmaschinen. Als Flaggschiff gilt die geschlossene Laserzelle mit Einzelteilsortierung «FLC 3015 AJ», die mit einer erstaunlich hohen Prozessgeschwindigkeit arbeitet. In Paris ebenfalls als grosse Attraktion herausgestellt hat sich die vollautomatische Kombi-Maschine «ACIES 2515T» mit integriertem Werkzeugwechsler und Einzelteilentsorgung sowie das neue Biegezentrum «EP2500».

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40 Millionen Euro

Amada gab bereits im Vorfeld des Anlasses bekannt, in seine drei Produktionsstätten in Frankreich 40 Millionen Euro zu investieren. Anfang Jahr wurde das neue europäische Hauptquartier in Frankreich eingeweiht. Damit beweist die Unternehmensgruppe, dass der europäische Blechmarkt nach wie vor zu den wichtigsten gehört. Als wirtschaftliches Ziel gibt die Geschäftsführung bekannt, den Marktanteil in Europa verdoppeln zu wollen, und legt dabei Wert auf ein diversifiziertes Angebot an Hightech-Maschinen.

Auf der «Amada Innovation Fair» hielt u. a. der französische Industrieminister Arnaud Montebourg eine Ansprache und würdigte das Vertrauen von Mitsuo Okamoto, CEO und Präsident der Amada-Gruppe, in den Standort Europa zu investieren. Herr Okamoto eröffnete die Veranstaltung ganz traditionell: Er schlug ein grosses Sake-Fass auf – eine in Japan verbreitete Zeremonie.

Virtual Prototype Simulation System

Die neuen Bearbeitungssysteme von Amada bestechen durch modernste Laser-Technologie und konsequente Automatisierung. Unterstützt werden die Konzepte durch das sogenannte «VPSS» (Virtual Prototype Simulation System). Damit wird die Programmierung vom Stanz- bis zum Schweissprozess vereinheitlicht und im selben System ausgeführt. Die Software ist in der Lage, vom 3D-CAD-Modell das optimale Prozessprogramm automatisch zu erstellen und die Betriebseffizienz des ganzen Blechbearbeitungsprozesses drastisch zu steigern. <<

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