Zulieferindustrie

Bleche hochautomatisiert verarbeiten

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Spezialist der Blechverarbeitung

Die Arbeit als Zulieferer, das heisst ohne eigene Produkte, beinhaltet natürlich die termingerechte Lieferung von ganz verschiedenen Werkstücken für Kunden in den entsprechenden Marktsegmenten; also von Einzelstücken bis zu Grossserien und Prototypen. Insgesamt liegen die in Granges-Paccot hergestellten Mengen zwischen 1 und 5000 Stück pro Serie. Bis heute sind v.a. Werkstoffe wie Stahl, nichtrostender Stahl, Aluminium und Messing oder Kupfer für Stanzarbeiten verarbeitet worden.

Mit der Anschaffung der neuen Faserlaser-Schneidanlage können jetzt nicht nur Nichteisenmetalle (Kupfer, Bronze, Messing, …) bearbeitet werden, sondern auch die Schnittgeschwindigkeiten bei Eisenmetallen erhöht werden. In etwa 90 Prozent aller Arbeiten liegt die Blechstärke zwischen 1 und 2 Millimeter bis maximal 12 Millimeter. Stärkere Bleche bis zu 20 Millimeter sind noch in der Reichweite dieser Anlage; allerdings mit erhöhten Anforderungen bezüglich der sicheren Handhabung.

Dazu sagt Daniel Rufer: «Wir suchen nicht speziell Aufträge für schwere Werkstücke aus starken Blechen. Bei unseren Stammkunden machen wir jedoch meistens eine Ausnahme; wir müssen uns immer den Marktanforderungen stellen. Unsere Fachkompetenzen liegen sowohl in der Herstellung einfacher Teile als auch in der Realisierung von Gesamtprojekten mit Blechverarbeitung, Oberflächenbehandlung, mechanischer Bearbeitung und Montage. Damit erhalten unsere Kunden ein fertiges Produkt aus einer Hand.»

Qualität ist kein leeres Wort

Das Unternehmen misst der dauernden Qualitätsentwicklung unter Einhaltung der Lieferfristen einen hohen Stellenwert zu. Die Automatisierung der Produktion wird deshalb laufend mit entsprechend hohen Investitionen auf dem neusten Stand der Technik gehalten. Neben herkömmlichen Biegepressen stehen in der Produktion auch zwei robotergestützte Biegezellen von Amada und eine Abkantpresse der neusten Generation mit automatischer Werkzeugbestückung vom gleichen Hersteller. Artol Fuchs besitzt das Qualitätszertifikat ISO 9001:2008 und befasst sich mit der Erlangung des Zertifikats EN9100 für die Luftfahrtindustrie.

Neue Faserlaser-Schneidanlage – Magazin mit 400 Paletten

Diese Anlage ist die grosse Investitionsneuheit bei Artol Fuchs; gross auch in ihrer Länge von über 40 Meter. Dank der neuen Faserlaser-Technologie können ebenfalls Werkstoffe wie Messing und Kupfer geschnitten werden. Für die Bearbeitung von konventionellen Werkstoffen ist die Schnittgeschwindigkeit etwa drei- bis viermal höher bei niedrigerem Energieaufwand und wesentlich geringeren Betriebskosten als bei herkömmlichen Laseranlagen. Damit wird diese neue Anlage zum strategisch wichtigsten Produktionszentrum und praktisch obligatorischen Durchgang aller geschnittenen Teile. Mit dieser Investition können künftig mehr Aufträge angenommen werden unter gleichzeitiger Behauptung an der Spitze der technologischen Entwicklung.

Grosse Anpassungsfähigkeit

Mit der Arbeit in verschiedenen Industriebereichen und den jeweils spezifischen Anforderungen kennt sich Artol Fuchs bestens aus. Dies erlaubt es, auf demselben Blech Teile auszuschneiden, die verschiedenen Projekten und Kunden zugeordnet sind unter Einhaltung der jeweiligen Ansprüche. Die rasche Umsetzung von der Bestellung zur Fabrikation ist mithilfe der hervorragenden Informatik und Blechverwaltung gewährleistet. Das Amada-Lagersystem ist sehr anpassungsfähig. Es können sogar Roboter-Biegezellen und zwei Amada-Stanzmaschinen angeschlossen werden.

MSM: Wie führen sie neue Investitionen durch? Kommt bei der nächsten Investition ebenfalls Amada zum Zug oder wird die Analyse möglicher Lieferanten neu aufgelegt?

Daniel Rufer: «Unsere Analyse haben wir mit dem Besuch anderer Blechverarbeiter im Ausland begonnen. Dies auch deshalb, weil wir damals noch keine genauen Leistungsanforderungen definiert hatten. Die neue Investition sollte einfach den Bedürfnissen und Anforderungen unserer Kunden entsprechen. Wobei auch eine Lebensdauer des Zentrallagersystems von 20 bis 25 Jahren, eine hohe Anpassungsfähigkeit und die Kompatibilität mit den vorhandenen Anlagen verlangt wurden. Wir haben uns für Amada entschieden, weil sie neben einem exzellenten Kundendienst auch den richtigen Preis hatte. Dazu kommt das Vertrauen in dieses Unternehmen. Wir haben uns für dieses Modell und die Marke entschieden, weil damit unsere Anforderungen am besten erfüllt waren; dies sowohl was die Funktionen als auch die Modularität angeht, um zukünftige Bedürfnisse möglichst gut abzudecken.» <<

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