Wachsende Security-Anforderungen durch «Cyber Resilience Act» und Maschinenverordnung PC-based Control und EtherCAT: Mit Sicherheit zukunftsfähig

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Die Risiken für die produzierende Industrie durch Cyberattacken und Schadsoftware nehmen zu. Regularien wie der «Cyber Resilience Act» (CRA) und die neue Maschinenverordnung formulieren hohe Ansprüche an Fertigungsbetriebe und Maschinenbau. Mit PC-based Control und EtherCAT bietet Beckhoff die optimale Basis, um diesen Anforderungen gerecht zu werden und sich dauerhaft marktführend zu positionieren.

Mit PC-based Control und EtherCAT bietet Beckhoff die optimale technologische Basis, um den steigenden Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden.(Bild:  Beckhoff)
Mit PC-based Control und EtherCAT bietet Beckhoff die optimale technologische Basis, um den steigenden Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden.
(Bild: Beckhoff)

Mit Inkrafttreten des «Cyber Resilience Act» (EU) 2024/2847 und der novellierten Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 steigen die regulatorischen Anforderungen in der industriellen Fertigung grundlegend. Cybersicherheit erfordert künftig ein durchgängiges Zusammenspiel aus Technologie und Prozessen. Beckhoff hat diese Notwendigkeit früh antizipiert: Seit über zehn Jahren betreibt das Unternehmen ein eigenes «Product Security Incident Response Team» (PSIRT) zur professionellen Schwachstellenbehandlung und stellt detaillierte Security-Richtlinien bereit. Als Mitbegründer des branchenspezifischen «CERT@VDE» wirkt Beckhoff zudem aktiv an der herstellerübergreifenden Verteilung von Schwachstelleninformationen mit.

Security durch PC-based Control und EtherCAT

Um die Automatisierungstechnik passgenau auf die neuen EU-Regularien auszurichten, engagiert sich Beckhoff in der Normenentwicklung. Da die internationale Reihe IEC 62443 nach heutigem Stand allein keine hinreichende Basis für den CRA bildet, treibt Beckhoff im CEN/CENELEC die europäische Variante EN IEC 62443 voran – mit dem Ziel einer praxisnahen Normung, die effektive Sicherheit garantiert.

Technologisch bilden PC-based Control und EtherCAT ein inhärent sicheres Fundament: Die zentrale Anlagenkommunikation über den Industrie-PC ermöglicht es, die nativen Security-Eigenschaften der Betriebssysteme (z. B. Windows oder Linux) auch für die SPS-Runtime vollumfänglich zu nutzen – inklusive integrierter Firewalls. Essenziell ist zudem die Kommunikation per EtherCAT: Das Protokoll ist seit nun 20 Jahren konsequent auf hardwarebasierte Echtzeitsteuerung ausgerichtet und klar von überlagerten IP-Netzwerken getrennt. Dadurch bietet es nur geringe Angriffsflächen und lässt sich ohne jegliche Protokolländerung cybersicher und normkonform einsetzen. So sind Systemzertifizierungen nach IEC 62443-3-3 für EtherCAT-Systeme möglich, selbst wenn einzelne Teilnehmer nicht explizit zertifiziert sind. Beckhoff hat hierfür UL-Zertifizierungen für drei Blueprint-Szenarien erhalten (DK-177530-UL, DK-178394-UL, DK-178399-UL), zugeschnitten auf typische Familien von Industrieanwendungen – ein entscheidender Faktor für den Erhalt bestehender Systemdesigns.

Evaluierung und Zertifizierung

Auf Produktebene setzt Beckhoff einen durchgängigen Security-Evaluierungsprozess um. Alle Produkte werden kontinuierlich hinsichtlich ihrer Konformität mit dem CRA und, wo erforderlich, mit der IEC 62443 bewertet und weiterentwickelt. Vielfach erfüllen sie die Vorgaben bereits durch ihr bestehendes Design und erfordern lediglich erweiterte Dokumentationen. Für Safety-Komponenten wird die vollständige Konformität zur neuen Maschinenverordnung rechtzeitig bis zu ihrem Inkrafttreten im Januar 2027 sichergestellt. Um den Lebenszyklus der Produktentwicklung abzusichern, schliesst Beckhoff voraussichtlich in diesem Jahr die Zertifizierung nach IEC 62443-4-1 ab. Flankierend wird die Sicherheit der eigenen IT- und Produktionsinfrastruktur in Kürze durch eine Zertifizierung nach ISO 27001 belegt.

«Cybersicherheit ist kein starrer Zustand, sondern ein kontinuierlicher Prozess, der massgeschneiderte Technologien und klare Handlungsanweisungen erfordert», resümiert Torsten Förder, verantwortlich für «Product Compliance Security» bei Beckhoff. «Wo andere zu überdimensionierten Schutzmassnahmen raten, fokussieren wir uns exakt auf das Erforderliche und erzeugen effektive Sicherheit. Mit diesem schlanken Ansatz und dem Portfolio von Beckhoff als technischer Basis bleiben Anwender auf der sicheren Seite, schützen ihre Investitionen und sichern ihre Wettbewerbsfähigkeit.»

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