Schweizer Spezialist für Gewindewerkzeuge

DC Swiss – 75 Jahre Gewinde-Erfahrung

| Redakteur: Matthias Böhm

Mit einer hydraulisch angetriebenen Spindel, die genügend Drehmoment aufbringen kann, wird ein relativ grosses Gewinde mit Gewindebohrer gefertigt. Wenn ein solches Gewinde in ein Turbinenrad gefertigt wird, muss der Prozess 100% perfekt sein.
Mit einer hydraulisch angetriebenen Spindel, die genügend Drehmoment aufbringen kann, wird ein relativ grosses Gewinde mit Gewindebohrer gefertigt. Wenn ein solches Gewinde in ein Turbinenrad gefertigt wird, muss der Prozess 100% perfekt sein. (Bild: Matthias Böhm)

Die DC Swiss SA feierte ihr 75. Jubiläum. Wie Pascal Forrer (Mitglied der Geschäftsleitung) sagte, ist der Erfolg des Unternehmens begründet in der Konzentration auf die Gewindefertigung und den internationalen Vertrieb. Kein Werkzeughersteller weltweit verfüge über ein derart breites Spektrum an Gewindewerkzeugen. Das zeigten auch die DC-Swiss-Technologietage im September 2015. Der SMM gratuliert zum 75. Firmenjubiläum.

5000 Gewinde-Werkzeuge aus HSS oder Vollhartmetall produziert das 140 Mitarbeiter starke Unternehmen DC Swiss aus Malleray im Schweizer Jura täglich. Dabei handelt es sich durchweg um Schweizer Präzisionswerkzeuge, die qualitativ zum Besten gehören, was der Markt weltweit zu bieten hat.

1940 von Daniel Charpilloz gegründet

Gegründet wurde das Unternehmen 1940 von Daniel Charpilloz und fungierte bis 2005 unter dessen Namen: Daniel Charpilloz SA. In 1999 wurde ein zweiter Produktionsstandort im benachbarten Bévilard eröffnet. 2015 wurde das Unternehmen in DC Swiss SA unbenannt.

DC-Swiss-Umbenennung: strategischer Entscheid

Ein bedeutender strategischer Entscheid, um den Schweizer Brand international besser vermarkten zu können. Unter der Leitung von CEO Béat Kaufmann und Pascal Forrer (Marketing und Verkaufsleitung) hat sich DC Swiss – nicht zuletzt dank eines ausgezeichneten Brandings und Markenauftritts sowie das Setzen auf hochwertige Swiss-made-Gewindewerkzeuge – zu einem führenden Gewindespezialisten entwickelt.

Einer der anspruchsvollsten Fertigungsprozesse

Gewinden gehört zu den anspruchsvollsten Fertigungsoperationen im gesamten Fertigungsprozess. Erschwerend kommt hinzu, dass Gewindeoperationen oft am Ende des Prozesses realisiert werden. Oft dann, wenn im Werkstück bereits 90 Prozent der Fertigungskosten stecken. Wenn beim Gewinden am Ende des Fertigungsprozesses etwas schief läuft, handelt es sich meist um wertvollen Ausschuss, den es absolut zu vermeiden gilt.

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