Europazentrale und Technologiezentrum DMG Mori feiert Richtfest in München

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Mit dem Richtfest erreicht der Neubau der Europazentrale des japanisch-deutschen Technologiekonzerns DMG Mori einen wichtigen Meilenstein. Auf rund 10 000 Quadratmetern entstehen in München-Moosach moderne Arbeitswelten und ein Technologiezentrum.

Richtfest des Business Quartiers «Go Four It» (v. l. n. r.: Andreas Rannetsperger (Bayern LB), Thomas Pscherer (Competo Capital Partners), Dr. Irene Bader (DMG Mori), Robert Hübner (RH Unternehmensgruppe), Gudrun Weidmann (Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie) und Monem Soltani (Leitner GmbH & Co. Bauunternehmung KG)).(Bild:  DMG Mori)
Richtfest des Business Quartiers «Go Four It» (v. l. n. r.: Andreas Rannetsperger (Bayern LB), Thomas Pscherer (Competo Capital Partners), Dr. Irene Bader (DMG Mori), Robert Hübner (RH Unternehmensgruppe), Gudrun Weidmann (Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie) und Monem Soltani (Leitner GmbH & Co. Bauunternehmung KG)).
(Bild: DMG Mori)

«Mit unserer Europazentrale in München schaffen wir einen Ort für Zukunft, Innovation und industrielle Zusammenarbeit», so Dr. Irene Bader, Vorständin bei DMG Mori. «Wir wollen sichtbar machen, welche Bedeutung moderne Fertigung und der Werkzeugmaschinenbau für die Wettbewerbsfähigkeit ganzer Industrien haben.»

Werkzeugmaschinen stehen am Anfang industrieller Wertschöpfungsketten. Sie ermöglichen Produktion in Schlüsselindustrien wie Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Energie, Mobilität oder Halbleiterfertigung. Ohne hochpräzise Fertigung wären viele technologische Entwicklungen des Alltags nicht möglich. Das neue Technologiezentrum in München soll genau diese Rolle stärker in den Fokus rücken. Neben modernen Arbeitswelten in der Europazentrale entstehen Flächen für Kundenveranstaltungen, Technologiepräsentationen, Schulungen und interdisziplinären Austausch. Ziel sei es, einen Raum für industrielle Innovation, Anwendungskompetenz und internationale Zusammenarbeit zu schaffen. «Industrie entsteht dort, wo Technologie, Prozesse und Menschen zusammenkommen», so Dr. Irene Bader. «Genau dafür schaffen wir hier einen neuen Ort.»

Am 20. Mai 2026 wurde gemeinsam mit dem Bauherrn und Projektentwickler RH-Unternehmensgruppe das Richtfest gefeiert. Unter den Teilnehmenden und Rednern waren Robert Hübner, geschäftsführender Gesellschafter der RH-Unternehmensgruppe, Gudrun Weidmann, Ministerialdirigentin im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie als Abgeordnete des Bayerischen Landtags für den Wahlkreis Moosach Dr. Alexander Dietrich und Benjamin Adjei.

Das Herzstück des neuen Gebäudes ist ein etwa 1500 Quadratmeter grosses Technologiezentrum mit 20 hochmodernen Werkzeugmaschinen, 10 Automationslösungen und digitalen Technologien für den vernetzten Shopfloor.(Bild:  Studio Labs)
Das Herzstück des neuen Gebäudes ist ein etwa 1500 Quadratmeter grosses Technologiezentrum mit 20 hochmodernen Werkzeugmaschinen, 10 Automationslösungen und digitalen Technologien für den vernetzten Shopfloor.
(Bild: Studio Labs)

Das Richtfest markiert traditionell den Abschluss des Rohbaus und den Übergang in die nächste Bauphase. Nach Fertigstellung der tragenden Struktur folgen nun Fassade, technische Gebäudeausstattung und Innenausbau. Die Eröffnung ist für das erste Quartal 2027 geplant.

Mit dem neuen Gebäude möchte DMG Mori seine Präsenz in München stärken und zugleich ein klares Zeichen für die Zukunft des europäischen Maschinenbaus setzen. Das Unternehmen mit weltweit 13 500 Mitarbeitenden, darunter rund ein Drittel in Deutschland, verbindet internationale Perspektiven mit einer starken industriellen Verankerung in Europa.

(jst)

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