Iscar: effiziente Bohrer Dreischneider halbiert Zykluszeit

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Die Bohrer Logiq 3 Cham von Iscar sind mit auswechselbaren Köpfen mit drei Schneiden ausgestattet. Mit ihnen können Fertigungsbetriebe Zykluszeiten halbieren.

Drei Schneiden und auswechselbare Köpfe verkürzen Zyklus- und Wechselzeiten.
Drei Schneiden und auswechselbare Köpfe verkürzen Zyklus- und Wechselzeiten.
(Bild: Iscar)

Das dreischneidige Werkzeug ermöglicht ein grösseres Zeitspanvolumen, muss aber auch höheren Schnittkräften standhalten. Bohrer der Reihe Logiq 3 Cham erfüllen diese Anforderungen durch eine sichere Zentrierung und ein weiches Schnittverhalten. Im Vergleich zu zweischneidigen Bohrern besitzen dreischneidige Varianten bei gleichem Durchmesser kleinere Spannuten für den Abtransport der Späne. Iscar hat für die Wechselkopfbohrer deswegen ein spezielles Design entwickelt.

Spezielles Profil

Die dreischneidigen Bohrer von Iscar besitzen mit der sogenannten Pagoden-Schneidkante ein ungewöhnlich konkaves Profil, das für eine sehr gute Eigenzentrierfähigkeit und stabile Prozesse sorgt. Die besondere Geometrie erzeugt eine optimale Spanform und trägt damit zu einer reibungslosen Abfuhr bei. Darüber hinaus reduziert die 15-Grad-­Fase den Verschleiss und verstärkt den Eckenbereich der Bohrköpfe. Bohrer der Reihe Logiq 3 Cham verfügen über eine sogenannte Schwalbenschwanz-Klemmung. Diese Methode verbindet formschlüssig zwischen Bohrkopf und -körper und erleichtert die Handhabung. Verbrauchte Bohrköpfe können schnell und einfach in der Maschine ausgetauscht werden. Die neuen Köpfe sitzen dann so präzise, dass zeitaufwendige Einstellzeiten an der Maschine entfallen. Der Bediener kann direkt weiterarbeiten.

Bohrköpfe einfach zu wechseln

Der schneidende Teil des Werkzeugs ist ein Bohrkopf H3P aus Hartmetall. Dieser besitzt eine langlebige und präzise gearbeitete Bohrerspitze mit einer speziellen Ausformung, die hohen Schnittkräften problemlos standhält. Bei der Entwicklung mussten die Experten von Iscar unterdessen einige Hürden nehmen. Mit dem dreischneidigen Konzept verbundene höhere Abspanraten erfordern ein proportional grösseres Spannutvolumen für einen weiterhin ungehinderten Spanfluss. Dies wiederum wirkt sich negativ auf die Steifigkeit des Bohrkörpers aus. Mithilfe der Finite-Elemente-Methode fanden die Entwickler schliesslich eine Lösung. Sie verwirklichten Spannuten mit variablen Spiralwinkeln. Dies macht einen stabilen Bohrkörper möglich, der hohen axialen Schnittkräften standhält und die dynamische Steifigkeit zusätzlich verbessert. Eine helikale Führungsfase verhindert Spanaufschweissungen zwischen dem Bohrkörper und der zu bearbeitenden Bohrung.

Beste Kraftübertragung

Der Bohrkopfsitz bietet eine grosse Anlagefläche, die den Schnittdruck während des Prozesses effektiv verteilt. Das Design des Sitzes verhindert plastische Deformationen und erhöht die Temperaturbeständigkeit. Anwender erzielen damit auch unter schwierigen Bearbeitungsbedingungen längere Standzeiten. Durch die Kombination einer speziellen, pagodenförmigen Schneidengeometrie mit einer zuverlässigen Klemm-Methode und geringen Rüstzeiten hat der international renommierte Werkzeughersteller ein effizientes Hochleistungsbohrwerkzeug entwickelt, das mit 12 bis 25,9 mm Durchmesser zur Verfügung steht. - kmu - SMM

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