Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung Fakuma geht in die 30. Runde

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Vom 12. bis 16. Oktober 2026 trifft sich die internationale Kunststoffbranche zur 30. Fakuma in Friedrichshafen (D). Zur Jubiläumsausgabe präsentieren rund 1600 Aussteller aus 40 Nationen Maschinen, Verfahren und Materialien, mit denen sich Prozesse effizienter gestalten, Ressourcen sparen und Kreisläufe schliessen lassen.

Die Fakuma bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Kunststoffverarbeitung ab – von der Spritzgiess-, Umform- und Extrusionstechnik über 3D-Drucktechnik, Masterbatches, Werk- und Rohstoffen bis hin zu Werkzeugen, Prozesstechnik und Recycling.(Bild:  P. E. Schall GmbH & Co. KG)
Die Fakuma bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Kunststoffverarbeitung ab – von der Spritzgiess-, Umform- und Extrusionstechnik über 3D-Drucktechnik, Masterbatches, Werk- und Rohstoffen bis hin zu Werkzeugen, Prozesstechnik und Recycling.
(Bild: P. E. Schall GmbH & Co. KG)

Angesichts hoher Energie- und Rohstoffkosten, zunehmender regulatorischer Anforderungen und des internationalen Wettbewerbs will die Fakuma Orientierung bieten. Sie bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Kunststoffverarbeitung ab – von der Spritzgiess-, Umform- und Extrusionstechnik über 3D-Drucktechnik, Masterbatches, Werk- und Rohstoffe bis hin zu Werkzeugen, Prozesstechnik und Recycling. Neben technischen Innovationen stehen der persönliche Austausch, die Vermittlung von Fachwissen und die Anbahnung neuer Projekte im Zentrum.

Zwei Auszeichnungen feiern Premiere

Zur 30. Ausgabe erweitert der Veranstalter das Rahmenprogramm. Eine Premiere ist der «Fakuma Innovation Award», der gemeinsam mit der K-Zeitung vergeben wird. Prämiert werden Lösungen mit technologischem, ökologischem und wirtschaftlichem Nutzen. Die Auszeichnung umfasst sechs Kategorien:

  • Spritzguss
  • Extrusion
  • Recycling
  • Werkzeug- und Formenbau/Thermoformen
  • Compounding und Werkstoffe
  • «Enabler» der Kunststofftechnik (Peripherie)

Die Gewinner werden am ersten Messetag ausgezeichnet.

Erstmals wird zudem die Paul-Eberhard-Schall-Medaille verliehen. Sie würdigt ein Unternehmen, das die Kunststoffverarbeitung technologisch geprägt und die Entwicklung der Branche massgeblich vorangebracht hat.

Blick in die Zukunft

Bei der dritten Auflage des «Round Table zur Fakuma» diskutieren unter dem Titel «Die Stärken stärken – wie festigt die europäische Kunststoffindustrie ihre Resilienz?» Branchenvertreter über Wettbewerbsfähigkeit, belastbare Lieferketten und die künftige Position der europäischen Kunststoffindustrie.

Am 16. Oktober richtet sich der Karriere-Freitag unter dem Motto «Mold your dreams, mold your future» an den Branchennachwuchs. Ziel ist es, jungen Menschen Ausbildungswege, Berufsbilder und Entwicklungsmöglichkeiten in der Kunststoffindustrie näherzubringen. «Wir möchten jungen Menschen nicht nur Berufsbilder vorstellen, sondern echte Perspektiven eröffnen», erklärt Bettina Schall, Geschäftsführerin des Messeunternehmens P. E. Schall. «Der Karriere-Freitag bringt Talente und Unternehmen direkt zusammen – authentisch, praxisnah und auf Augenhöhe. So wird erlebbar, wie spannend und zukunftsorientiert die Kunststoffindustrie tatsächlich ist.»

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