Georg Fischer: Erfolgreich trotz Gegenwind

Redakteur: Susanne Reinshagen

>> Der Georg Fischer Konzern hat 2011 trotz Frankenstärke und zum Teil schwierigen Marktbedingungn gut gearbeitet. Das Unternehmen ist strategisch auf Kurs und hat 2011 seine globale Präsenz und seine Marktposition in den Kernmärkten ausgebaut. Umsatz und Ertrag konnten daher substanziell verbessert werden.

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CEO Yves Serra, Verwaltungsratspräsident Martin Huber und CFO Roland Abt scheinen mit dem Ergebnis für das Geschäftsjahr 2011 zufrieden zu sein. (Bild: Georg Fischer)
CEO Yves Serra, Verwaltungsratspräsident Martin Huber und CFO Roland Abt scheinen mit dem Ergebnis für das Geschäftsjahr 2011 zufrieden zu sein. (Bild: Georg Fischer)

Alle drei Unternehmensgruppen wuchsen über dem Marktdurchschnitt und haben deutlich Wert generiert. Erfolgsmindernd wirkte sich aber die starke Aufwertung des Schweizer Frankens aus. Der Konzernumsatz stieg 2011 um 6% auf CHF 3,64 Mia. Georg Fischer legte in allen Wirtschaftsregionen zu. Im ersten Halbjahr 2011 betrug das Umsatzwachstum 10%, im zweiten Halbjahr schwächte es sich gegenüber dem bereits sehr starken zweiten Halbjahr 2010 auf 1% ab.

Das Betriebsergebnis erhöhte sich um 31% auf CHF 235 Mio. (Vorjahr CHF 180 Mio.) Die EBIT-Marge (ROS) verbesserte sich auf 6,5% (Vorjahr 5,2 %). Der Konzern steigerte den Ertrag auf das eingesetzte Kapital (ROIC) von 9,1 auf 13,3%. Der Reingewinn stieg um 56% auf CHF 168 Mio. Die Zahl der Mitarbeitenden stieg um knapp 700 auf 13606. Der Personalaufbau erfolgte mehrheitlich in Asien.

Frühzeitige Massnahmen reduzierten Währungseinfluss

Die Währungseffekte waren 2011 erheblich. Bei denselben Kursverhältnissen wie 2010 hätten sich der Umsatz 2011 auf CHF 4,1 Mia. (+18 % gegenüber Vorjahr), das Betriebsergebnis auf CHF 312 Mio. (+ 73 % gegenüber Vorjahr) und die EBIT-Marge auf 7,7% belaufen.

Die Währungseffekte betreffen GF Piping Systems und vor allem GF AgieCharmilles, die einen wichtigen Teil der Produktion in der Schweiz haben. Dank der bereits zu Beginn des Jahres eingeleiteten Massnahmen wie Preiserhöhungen und Einkäufen in Euro konnten die beiden Unternehmensgruppen diese Effekte massgeblich reduzieren.

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