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Alle drei Unternehmensgruppen generierten deutlich Wert
GF AgieCharmilles erfreute sich 2011 eines starken Umsatzwachstums von 11% in Schweizer Franken und sogar von 25% in Lokalwährungen. Der Umsatz stieg auf CHF 800 Mio. Der Bestellungseingang stieg in Lokalwährungen um 26%, der Auftragsbestand liegt Ende 2011 um 49% über jenem des Vorjahres. Neue Produkte trugen substanziell zum höheren Umsatz bei, besonders im Fräsmaschinengeschäft. Auch die Märkte entwickelten sich 2011 positiv, Europa allgemein und insbesondere Deutschland. In China konnten bedeutende Aufträge von grossen Kunden gewonnen werden. Ende 2011 wurde ein Auftrag über rund 100 Werkzeugmaschinen mit einem renommierten chinesischen Hersteller von Bauteilen für elektronische Geräte abgeschlossen. Dieser ist der grösste je akquirierte Einzelauftrag von GF AgieCharmilles.
Mit Preiserhöhungen und vermehrten Einkäufen in Euro, aber auch dank einer Übereinkunft mit den Arbeitnehmern in den Schweizer Werken zur Erhöhung der Arbeitszeit auf 43 Stunden konnte GF AgieCharmilles die negativen Effekte des starken Schweizer Franken begrenzen. Insgesamt steigerte GF AgieCharmilles das Betriebsergebnis substanziell auf einen EBIT von CHF 37 Mio. (Vorjahr CHF 22 Mio.) und einen ROIC von 13% (Vorjahr 7,2 %).
GF AgieCharmilles nahm im Februar 2011 die Produktion in einem zweiten Werk in China auf. Es liegt in Changzhou in der Nähe von Shanghai und dient der Produktion von Fräsmaschinen. Darüber hinaus wurde das bestehende Werk in Beijing erweitert und modernisiert, so dass dort auch anspruchsvolle Elektroerosionsmaschinen gefertigt werden können, die zuvor in der Schweiz hergestellt worden waren. Die Massnahmen in diesen beiden Werken tragen ebenfalls dazu bei, das Währungsrisiko zu mindern.
Auch die beiden anderen Divisionen GF Piping Systems und GF Automotive konnten den Umsatz und den Ertrag halten oder erhöhen. GF Piping Systems erreichte in Schweizer Franken einen Umsatz von CHF 1,17 Mia. und liegt damit auf Vorjahreshöhe. In Lokalwährungen betrug das Umsatzwachstum 11%. GF Automotive steigerte den Umsatz um 7% auf CHF 1,66 Mia. In Lokalwährung betrug das Umsatzwachstum 20%.
Auf der Ertragsseite konnte GF Piping Systems gegenüber dem Vorjahr einen unveränderten Betriebsgewinn von CHF 137 Mio. erzielen. Der ROIC hielt sich auf beachtlichen 16,6% (Vorjahr 17,7 %).
Bei GF Automotive führte die gestiegenen Preise für sekundäre Rohstoffe, wie die seltenen Erden aber auch für Koks, Mangan und Kupfer zu Mehrkosten von rund CHF 25 Mio. Trotzdem konnte die Division das Betriebsergebnis von CHF 37 Mio. (2010) auf CHF 71 Mio. steigern. Der ROIC verdoppelte sich auf 11,9% (Vorjahr 5,9%).
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