Vom Aluminiumprofil zum weltweit eingesetzten Baukastensystem im Maschinen- und Anlagenbau 50 Jahre item

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Was 1976 in Solingen (D) als Aluminiumprofil begann, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem Systembaukasten entwickelt, der Konstrukteure und Maschinenbauer weltweit verbindet. Inzwischen umfasst der item-Systembaukasten mehr als 4500 kompatible Komponenten für Anwendungen unterschiedlicher Branchen.

Der item-Systembaukasten umfasst mehr als 4500 Komponenten für Anwendungen unterschiedlicher Branchen. Ein Beispiel ist dieser kundenspezifisch gestaltete Arbeitsplatz.(Bild:  Tobias Ahrens)
Der item-Systembaukasten umfasst mehr als 4500 Komponenten für Anwendungen unterschiedlicher Branchen. Ein Beispiel ist dieser kundenspezifisch gestaltete Arbeitsplatz.
(Bild: Tobias Ahrens)

Im Maschinen- und Anlagenbau waren schwere Stahlkonstruktionen und Schweissverbindungen lange der Standard. Änderungen bedeuteten Aufwand, Zeit und Kosten. item suchte nach einem Weg, Konstruktionen leichter und schneller anpassbar zu machen. 1980 hatten die beiden item-Gründer Gerrit Pies und Wolfgang Rixen die entscheidende Idee: Aluminium statt Stahl. Schrauben statt Schweissen. Daraus entstanden Aluminiumprofile und ein Verbindungskonzept, das zum Patent angemeldet wurde und den Grundstein für den späteren Systembaukasten legte. Dieser ermöglicht Anwendungen von ergonomischen Arbeitsplätzen über Förder- und Lineartechnik bis hin zu Lean-Production-Lösungen.

Dabei sind neu entwickelte Bauteile immer kompatibel zu Profilen und Komponenten der ersten Stunde. «Der Systemgedanke ist für uns bis heute der Massstab», erklärt Peter Wodicka, Leitung der Produktentwicklung bei item. «Wir entwickeln uns kontinuierlich weiter. Dass sich Profile aus dem Jahr 1980 noch mit aktuellen Komponenten kombinieren lassen, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter Systempflege.»

Vom CAD zum Self-Engineering

Online-Konfiguratoren wie das Engineering-Tool von item unterstützen bei der Projektplanung.(Bild:  item)
Online-Konfiguratoren wie das Engineering-Tool von item unterstützen bei der Projektplanung.
(Bild: item)

Ende der 1980er-Jahre begann bei item parallel zur wachsenden Komponentenwelt der Weg in die Digitalisierung. Online-Konfiguratoren wie das Engineeringtool von item unterstützen heute die Projektplanung intuitiv, schnell und ohne den Einsatz komplexer Software. Ergänzend liefern Musterlösungen im Online Shop Impulse für eigene Konstruktionen. So wird der Systemgedanke zunehmend in die digitale Planung übertragen, um Prozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen.

Auch smarte Produkte gewinnen stärker an Bedeutung. Sie erweitern den Baukasten um integrierte Funktionen, die Prozesse im Materialfluss unterstützen und Zustände in der Fertigung sichtbar machen. Beispiele hierfür sind die elektronische Freigabeeinheit zur gezielten Steuerung von Rollenbahn-Prozessen sowie Lösungen zur Signalisierung mit Multi-Segment-LED-Controller und passenden Multi-Segment-LED-Streifen. In solchen Anwendungen rücken Komponenten in den Fokus, die Funktionen und Logik direkt mitbringen und sich unkompliziert in Baukastenlösungen einfügen. So bleibt der Systemgedanke auch in Zukunft prägend für weitere Entwicklungen.

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