Automatische Markierung Kennzeichnung von Werkstücken in der Maschine

Redakteur: Anne Richter

>> Mit dem Markierwerkzeug von AMF kann das Markieren von Werkstücken direkt in den Fertigungsprozess integriert werden und ein separater Arbeitsgang ist nicht mehr notwendig. Die Markierung findet direkt im Bearbeitungszentrum statt, das Werkzeug wird automatisch eingewechselt.

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Die Markierwerkzeuge von AMF Writer sind eine schnelle und preisgünstige Möglichkeit zur automatischen Kennzeichnung von Werkstücken.
Die Markierwerkzeuge von AMF Writer sind eine schnelle und preisgünstige Möglichkeit zur automatischen Kennzeichnung von Werkstücken.
(Bild: Walter Meier)

Mit dem Markierwerkzeug AMF Writer präsentiert Walter Meier Fertigungslösungen eine schnelle und preisgünstige Möglichkeit zur automatischen Kennzeichnung von Werkstücken.

Die dauerhaften Beschriftungen werden direkt im Bearbeitungszentrum von der Maschine selbst vorgenommen. Hierzu wechselt die Maschine das Werkzeug automatisch ein. Ein separater Arbeitsgang auf einer speziellen Kennzeichnungsmaschine ist nicht mehr notwendig. Bei den Nadeln sorgt ein innovativer Werkstoff für Standzeiten von mehreren Jahren.

Hochwertige Markierung durch Materialverdrängung

«Mit einer Standzeit von 70 km Linienlänge lassen sich unzählig viele Werkstücke kennzeichnen, ohne dass die Nadel nachbearbeitet oder ausgewechselt werden muss», verspricht Harald Ritter, Produktmanager für AMF bei Walter Meier Fertigungslösungen. Das Markierwerkzeug AMF Writer erzeugt eine dauerhafte Kennzeichnung auf rauen und glatten Oberflächen unterschiedlicher Materialien. Indem das Material verdrängt und verdichtet wird, werden beispielsweise auf Oberflächen aus Kunststoff, Grafit, Aluminium, Stahl oder Titan hochwertige Kennzeichnungen eingebracht. Dabei entsteht weder ein Grat an der Kennzeichnungslinie noch werden Oberfläche und Gefüge beschädigt. Die Gravur wird mit einer harten Kugel quasi eingerollt und erzeugt dabei ein hochwertiges Schriftbild. Genauso sind auch Bilder oder Logos möglich. Oberflächen lassen sich bis zu einer Härte von 57 HRC mit dem Verfahren kennzeichnen.

Selbstbedienung in der Maschine

Mit einer vom Hersteller entwickelten Spezialnadel, die in drei verschiedenen Ausführungen, insgesamt in sieben Varianten und angepasst an unterschiedliche Werkstoffe geliefert wird, können flexible, fortlaufende Beschriftungen aus Buchstaben und Logo eingebracht werden. Die Nadeln zeichnen sich durch hohe Standzeiten über mehrere Jahre aus, ohne dass die Spitzen nachgearbeitet werden müssen. «Dies ist bei dem Material sowieso nicht möglich», betont Ritter, der sich nähere Angaben zum Werkstoff nicht entlocken lässt. Die Nadel werde je nach Belastung nach zwei bis fünf Jahren einfach ausgetauscht. Der Werkzeughalter verschleisst praktisch nicht.

Das Werkzeug arbeitet ohne Drehzahl und ohne Schmiermittel. Im Kennzeichnungsvorgang gleicht die federnde Nadel Oberflächenunebenheiten zwischen drei und sieben Millimeter aus. Damit können auch schräge oder runde Flächen (bis 15°) beschriftet werden. Einen erheblichen Zeitvorteil erzielen Anwender, weil der gesamte Kennzeichnungsvorgang im Eilgang in der CNC-Maschine durchgeführt wird. Das vorwiegend in Weldonaufnahmen gespannte Werkzeug verfügt über eine Schnittstelle zur Maschinenspindel, wird vollautomatisch eingewechselt und arbeitet selbstständig. Mit wählbaren Werkzeugaufnahmen wie SK, KM, HSK, Capto und weiteren lässt sich der AMF Writer jedoch bei allen gängigen Schnittstellen einsetzen. Ebenso ist der Einsatz in Roboterzellen möglich. <<

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