Brücken bauen zwischen Forschung, Mittelstand und industrieller Fertigung «MedTecDay 2026» bei Trumpf

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Am 11. März 2026 hat Trumpf Schweiz AG in Grüsch zum «MedTecDay» eingeladen – und rund sechzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Medizintechnikbranche folgten der Einladung zu einem dichten Programm aus Fachvorträgen, Technikdemonstrationen und Networking.

Ein Teilnehmer begutachtet die Laserbeschriftung eines medizinischen Bauteils.(Bild:  Trumpf Schweiz AG)
Ein Teilnehmer begutachtet die Laserbeschriftung eines medizinischen Bauteils.
(Bild: Trumpf Schweiz AG)

Dr. Sebastian Zaske, Leiter des Bereichs Markierlaser bei Trumpf Schweiz, eröffnete den Tag mit einer kompakten Unternehmensvorstellung und machte deutlich, wie Trumpf mit seiner globalen Präsenz, langjährigen Fertigungskompetenz und lokalen Aktivitäten in Grüsch die Verbindung zwischen Hightech-Entwicklung und industrieller Produktion stärke.

Starke Stimme für Schweizer Medtech: Dr. Raphael Laubscher

Dr. Raphael Laubscher, Vorstand Swiss Medtech, hielt ein Plädoyer für eine starke, vernetzte Schweizer Medizintechnikindustrie.(Bild:  Trumpf Schweiz AG)
Dr. Raphael Laubscher, Vorstand Swiss Medtech, hielt ein Plädoyer für eine starke, vernetzte Schweizer Medizintechnikindustrie.
(Bild: Trumpf Schweiz AG)

Den ersten Schwerpunkt setzte Dr. Raphael Laubscher (Swiss Medtech) mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für eine starke, vernetzte Schweizer Medizintechnikindustrie. Seine Präsentation hob die Bedeutung einer aktiven Gemeinschaft und die Rolle des Verbands hervor – Swiss Medtech vereint über 800 Unternehmen und bietet Strukturen, um Innovation, Regulierung und Marktzugang gemeinsam voranzutreiben. Laubscher betonte, dass die Branche nicht nur wirtschaftlich bedeutend ist, sondern durch hohe Forschungsquoten und Exportstärke weltweit wirkende Impulse setze. Er rief Politik, Forschung und Unternehmen dazu auf, Hürden für KMU abzubauen und Rahmenbedingungen zu schaffen, die Investitionen und Wachstum fördern.

Mittelstand im Fokus: Praxis trifft Politik

Julia Steckeler, Geschäftsführerin von Medical Mountains, brachte die Perspektive des Medtech-Mittelstands auf die Bühne.(Bild:  Trumpf Schweiz AG)
Julia Steckeler, Geschäftsführerin von Medical Mountains, brachte die Perspektive des Medtech-Mittelstands auf die Bühne.
(Bild: Trumpf Schweiz AG)

Julia Steckeler, Geschäftsführerin von Medical Mountains, brachte die Perspektive des Medtech-Mittelstands auf die Bühne. Ihr Vortrag beleuchtete aktuelle Sorgen und Chancen – von Fachkräftesicherung über Regulierungsanforderungen bis zu internationaler Wettbewerbsfähigkeit. Steckeler unterstrich die Notwendigkeit praxisnaher Unterstützung für KMU: gezielte Förderinstrumente, stärkere Vernetzung von Forschung und Produktion sowie konkrete Hilfestellungen bei Zertifizierungs- und Exportfragen. Die Diskussion mit dem Publikum zeigte deutlich, dass viele Unternehmen pragmatische Lösungen und unkomplizierte Kooperationen suchen, um Innovationskraft in marktfähige Produkte zu übersetzen.

Technologische Tiefe: Laserprozesse und Normen

Am späten Vormittag vertieften Fachvorträge die technischen Aspekte der Medizintechnikfertigung. Beni Winet (KKS-Ultraschall AG) gab einen praxisnahen Einblick in Laserbeschriftung und Oberflächenbearbeitung medizinischer Produkte – mit Fokus auf normative Anforderungen, Prozessketten und die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Lasertypen. Sein Erfahrungsbericht zur Projektierung und Umsetzung von KKS-Ultraschall Prozessen mit Trumpf unterstrich, wie wichtig frühzeitige Einbindung der Fertigungspartner und strukturierte Validierungsprozesse sind, um Normenkonformität und Produktqualität sicherzustellen.

Anschliessend führte Dr. Christoph Hauri (Trumpf) in die Laserwelt ein: von physikalischen Grundlagen bis zu den Unterschieden zwischen ultrakurzen Pulsen (UKP) und Nanosekundenlasern. Seine Ausführungen verdeutlichten, wie Laserparameter die Materialwechselwirkung steuern – von korrosionsfreier Beschriftung bis hin zu anspruchsvollen Anwendungen wie Lithotripsie – und welche Prozesskniffe für präzise, reproduzierbare Ergebnisse entscheidend sind.

Marketplace & Live-Demonstrationen

Der Marketplace am Nachmittag bot praxisnahe Einblicke in konkrete Laseranwendungen in der Medizintechnik.(Bild:  Trumpf Schweiz AG)
Der Marketplace am Nachmittag bot praxisnahe Einblicke in konkrete Laseranwendungen in der Medizintechnik.
(Bild: Trumpf Schweiz AG)

Nach dem gemeinsamen Lunch wechselte der Tag in ein praxisorientiertes Format: der Marketplace bot Rotationsstationen mit Demonstrationen zu Trumpf Customizing Solutions (massgeschneiderte Hard- und Software), konkreten Anwendungen in der Medizintechnik sowie neuen Produkten. Themen reichten von Umfangsmarkierung von Spritzen und Kanülen über Automatisierungsansätze bis hin zu hochpräziser Bearbeitung sensibler Materialien. Die kurzen, fokussierten Sessions (je Station 25 Minuten) ermöglichten intensive Gespräche mit Applikationsingenieuren und Vertriebsverantwortlichen und brachten viele konkrete Anknüpfungspunkte für Produktionsverantwortliche aus der Branche.

Ein Blick hinter die Kulissen

Ein Höhepunkt für viele war der anschliessende Besuch der Trumpf-Produktionsstätten für 2D-Laser und Markierlaser in Grüsch. Hier erhielten die Teilnehmenden Einblicke in Fertigungsabläufe, Qualitätskontrollen und die Integration von Nachhaltigkeitsmassnahmen. Die Führung machte sichtbar, wie Trumpf Produktion, Entwicklung und Service lokal bündelt, um Kundenanforderungen schnell und zuverlässig umzusetzen.

Fazit und Ausblick

Den Teilnehmern boten sich viele Gelegenheiten zum Networking und Austausch.(Bild:  Trumpf Schweiz AG)
Den Teilnehmern boten sich viele Gelegenheiten zum Networking und Austausch.
(Bild: Trumpf Schweiz AG)

Der «MedTecDay 2026» zeigte eindrücklich: Schweizer Medizintechnik lebt von der Verbindung aus technischer Exzellenz, mittelständischer Innovationskraft und einem starken Netzwerk. Trumpf zeigte sich als kompetenter Partner, der von der Grundlagenforschung über Applikationsentwicklung bis zur Serienfertigung Unterstützung bietet. Teilnehmer hoben die hohe Praxisrelevanz der Vorträge, die Qualität der technischen Demonstrationen und die Gelegenheit zum persönlichen Austausch hervor. Als Lehre aus dem Tag bleibt die Forderung nach noch engerer Zusammenarbeit zwischen Verbänden, Politik, Forschung und Industrie, damit die Schweizer Medtech-Branche ihre Rolle als globaler Innovationsmotor weiter ausbauen kann.

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