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Entwicklungsingenieure arbeiten direkt im Leitstand
Die Entwicklungsingenieure arbeiten an einem separaten Pult direkt neben den Operateuren im Leitstand. Züst war die Nähe der Ingenieure zu den Operateuren wichtig. Aber auch die Software des Leitsystems unterstützt die Entwickler: Um die Projektierung zu vereinfachen, sind beim T3000 das Anlagenbild und der Funktionsplan identisch, die Topologie muss nur einmal erstellt werden. Und sollte eine neue Version des Projekts einen Fehler beinhalten, gibt es eine einfache Undo-Funktion auf die letzte, stabile Version. Wichtig ist natürlich bei Kraftwerken, dass die Software jederzeit im Betrieb geändert werden kann, ohne dass die Anlage heruntergefahren werden muss. Dies würde bei einer Kehrichtverbrennungsanlage nicht nur lange dauern, sondern auch teuer zu stehen kommen, da während dieser Zeit kein Kehricht verbrannt und keine Energie verkauft werden kann.
Wenig Probleme bereitete den Ingenieuren die Integration der Mittelspannungsanlage in das Prozessleitsystem. Bei Schaltanlagen hat sich das Kommunikationsprotokoll IEC-61850 durchgesetzt, worüber die Anlage eingebunden wurde. Dazu war lediglich das Softwarepaket E3000 für das Prozessleitsystem notwendig. Die Heizzentrale Aubrugg war ebenfalls kein Problem, da hier wie im Hagenholz das Prozessleitsystem T3000 von Siemens eingesetzt wurde.
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