«Evoline» Axial-Rollköpfe der Fette Werkzeugtechnik, Prozessintegriertes Rollen grosser Gewinde in hochfesten Materialien

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Die «Evoline» Axial-Rollköpfe der Fette Werkzeugtechnik stünden nach Aussage des Herstellers LMT für kurze Fertigungszeiten, hohe Gewindefestigkeit, herausragende Standzeiten sowie höchste Prozesssicherheit. Die neue Generation wurde speziell für grosse Gewinde in hochfesten Materialien entwickelt und bietet eine effiziente Alternative zu herkömmlichen Rollmaschinen. Ein Praxisbeispiel aus dem Energiebereich belegt die Leistungsfähigkeit: bis zu 50 Prozent Zeitersparnis und damit doppelte Ausbringung im mannlosen Betrieb.

Die neue Generation «Evoline» Axial-Rollköpfe wurde speziell für die automatisierte Fertigung von grossen Gewinden in hochfesten Materialien entwickelt.(Bild:  LMT)
Die neue Generation «Evoline» Axial-Rollköpfe wurde speziell für die automatisierte Fertigung von grossen Gewinden in hochfesten Materialien entwickelt.
(Bild: LMT)

Mit der neuen Generation «Evoline» Axial-Rollköpfe bietet LMT Fette eine effiziente, wartungsfreundliche und wirtschaftliche Lösung zur prozesssicheren und automatisierten Fertigung grosser Gewinde in hochfesten Materialien. Die Produktfamilie umfasst vier Baugrössen – «F55 Evo», «F65 Evo», «F75 Evo» und «F85 Evo» – und ist für hochfeste Stähle bis 1400 N/mm2, Härtebereich bis HRC 44 sowie Gewindegrössen bis M100 und Steigungen bis 6 mm ausgelegt.

Lange Standzeiten bei hoher Produktivität

Die innovative, optimierte Konstruktion und der Einsatz von Hochleistungsmaterialien sichern eine lange Lebensdauer, eine hohe Verschleissfestigkeit und eine einfache Wartung.(Bild:  LMT)
Die innovative, optimierte Konstruktion und der Einsatz von Hochleistungsmaterialien sichern eine lange Lebensdauer, eine hohe Verschleissfestigkeit und eine einfache Wartung.
(Bild: LMT)

Durch die geometrisch optimierte Konstruktion sowie den Einsatz von Hochleistungsmaterialien wird eine robuste, langlebige und verschleissarme Bauweise erreicht. Das führt zu längeren Standzeiten und reduziert den Instandhaltungsaufwand auf ein Minimum. Bis zu 100 000 Bauteile können pro Wartungsintervall gefertigt werden.

Integration in Werkzeugmaschinen

Die Axial-Rollköpfe lassen sich nahtlos in bestehende Maschinenumgebungen integrieren und ermöglichen präzise, vollautomatische Abläufe. Die Komplettbearbeitung in einer Linie reduziert Handling- und Nebenzeiten, erhöht die Prozessstabilität und steigert die Produktivität.

Damit bieten die Rollköpfe einen entscheidenden Vorteil gegenüber herkömmlichen Stand-Alone-Rollmaschinen, die zeitintensive manuelle Arbeitsschritte und einen hohen Personalaufwand erfordern. Das Ergebnis: ein effizienterer Fertigungsprozess und nachhaltig niedrigere Kosten pro Bauteil.

Wirtschaftliche Lösung für automatisierte Serienprozesse

«Gerollte Gewinde bieten rund 30 Prozent höhere Festigkeit als geschnittene Gewinde und sind damit oft die erste Wahl für sicherheitsrelevante Komponenten. Mit der neuen Generation der ‹Evoline› Axial-Rollköpfe übertragen wir diese Vorteile konsequent auf grosse Gewinde in hochfesten Werkstoffen und schaffen eine wirtschaftliche Lösung für automatisierte Serienprozesse», so Anita Tritschler, Global Produktmanagerin Rollsysteme bei LMT Tools. Typische Anwender sind Unternehmen, die zuverlässige und wirtschaftliche Prozesse benötigen – insbesondere aus Energieerzeugung und -versorgung, Bauwesen und Infrastruktur, Öl- und Gasindustrie sowie Maschinen- und Systemtechnik.

Fertigung von Gewindebolzen für Windkraftanlagen

Wie leistungsfähig die neue Generation «Evoline» Axial-Rollköpfe ist, zeigt ein Beispiel aus der Windkraft. Gefertigt werden Gewindebolzen mit beidseitigem Gewinde M64x6 und 250 mm Gewindelänge aus Material der Festigkeitsklasse 10.9 mit einer Zugfestigkeit von 1000 N/mm2.

Ausgangsbasis war eine Walzmaschine, eingebettet in eine stark manuell geprägte Prozesskette. Zeitintensive Arbeitsschritte, hoher Handhabungsaufwand und ein entsprechend hoher Personaleinsatz wirkten sich spürbar auf die Fertigungs- und Stückkosten aus.

Mit dem Umstieg auf den «Evoline» Axial-Rollkopf «F75 Evo» wurde ein durchgängig automatisierter, verketteter Prozess mit simultaner Bearbeitung realisiert, inklusive AKEA-Vorschubeinheit und automatischer Werkstückbeladung.

50 Prozent weniger Fertigungszeit pro Bauteil

Das Ergebnis: rund 50 Prozent weniger Fertigungszeit pro Bauteil und damit also doppelte Ausbringung. «Der Praxisfall zeigt, was möglich ist, wenn der Rollprozess in eine durchgängig automatisierte Fertigungsstruktur integriert ist. Mit der neuen Generation der ‹Evoline› Axial-Rollköpfe lassen sich die Kosten pro Bauteil signifikant senken und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken», so Anita Tritschler.

(böh)

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