SMM-Kongress 2026: Sichere Antriebe von Stöber Nach Integration rundum sicher

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Mit dem Sicherheitsmodul «SX6» von Stöber lassen sich relevante Safety-Funktionen direkt in die Antriebsregler der 6. Generation integrieren. Das reduziert den Verdrahtungsaufwand, ermöglicht kürzere Reaktionszeiten und kleinere Schutzabstände bei hoher Anlagenverfügbarkeit.

Sicherheitsmodule «SX6» lassen sich in die Antriebsregler der 6. Generation von Stöber integrieren und sorgen für sichere Antriebe gemäss den Forderungen künftiger EU-Maschinenrichtlinien.(Bild:  Stöber)
Sicherheitsmodule «SX6» lassen sich in die Antriebsregler der 6. Generation von Stöber integrieren und sorgen für sichere Antriebe gemäss den Forderungen künftiger EU-Maschinenrichtlinien.
(Bild: Stöber)

Neue Standards wie DIN EN ISO 13849-1 und EN 61800-5-2 stellen hohe Anforderungen an die funktionale Sicherheit aktueller Maschinen und Anlagen. Zudem steigt der Bedarf an Flexibilität und Verfügbarkeit – Sicherheitsfunktionen müssen sich heute reibungslos in hochdynamische Produktionsprozesse integrieren lassen. Die zentrale Herausforderung besteht darin, Effizienz, Anpassungsfähigkeit und Sicherheit in Einklang zu bringen – ohne Kompromisse bei der Produktivität. Gefragt sind daher durchgängige Sicherheitslösungen, die sich einfach integrieren lassen, sowie minimale Stillstandszeiten und maximale Betriebssicherheit gewährleisten – selbst bei komplexen Multiachsanwendungen. Herkömmliche Sicherheitsarchitekturen mit externer Steuerung gelten häufig als unflexibel und aufwendig in der Integration.

Selbst prüfend

Das Sicherheitsmodul «SX6» erweitert die Antriebsregler von Stöber um zahlreiche zertifizierte Sicherheitsfunktionen bis SIL 3, PL e (Kat. 4). Der Hersteller hat dieses Modul gemeinsam mit der Pilz GmbH & Co. KG entwickelt. Der Fokus lag dabei stets auf hoher Praxistauglichkeit. Um die Produktivität und Verfügbarkeit von Maschinen zu steigern, sind Überwachungsmechanismen der Sicherheitsfunktionen über die normativen Grundanforderungen hinaus ergänzt. Durch positionsbasierte Grenzwertüberwachung sowie das prädiktive Ausblenden von Störsignalen können Grenzwerte auf minimalen Störabstand präzise angefahren werden. Das Sicherheitsmodul «SX6» mit durchgängig zweikanaliger Struktur testet die sicherheitsgerichteten Komponenten bei jedem Geräteanlauf, nach jeder Ausführung von Safe Torque Off (STO) und während des Betriebs. Damit erübrigen sich dokumentationspflichtige, zyklische Überprüfungen der Sicherheitsfunktionen durch Anwender.

«Sicheres Bremsenmanagement in der Praxis – ein Lösungsansatz im System»

Dipl.-Ing. (FH) Matthias Meyering, Technischer Produktmanager, Stöber Schweiz AG(Bild:  Stöber Schweiz AG)
Dipl.-Ing. (FH) Matthias Meyering, Technischer Produktmanager, Stöber Schweiz AG
(Bild: Stöber Schweiz AG)

Die Sicherheitstechnik ist ein wichtiger Bestandteil der Anlagenautomatisierung. Bei der Sicherheitstechnik von Anlagen und Maschinen stellen schwerkraftbelastete Achsen bzw. Vertikalachsen eine zusätzliche Herausforderung dar. Für die Stöber Antriebsregler «SB6», «SC6» und «SI6» stehen mit dem Sicherheitsmodul «SX6» erweiterte Sicherheitsfunktionen über FSoE (Fail Safe over EtherCAT) sowie ein sicheres Bremsenmanagement zur Verfügung. Dipl.-Ing. (FH) Matthias Meyering, Technischer Produktmanager der Stöber Schweiz AG, stellt diesen Lösungsansatz beim SMM-Kongress am 21. Mai 2026 vor.

Weitere Informationen

In Netzwerk eingebunden

Angesteuert wird das Sicherheitsmodul «SX6» über das Datennetzwerk «EtherCAT», mithilfe des sicheren Protokolls «FailSafe over EtherCAT» (FSoE). Da eine bestehende Infrastruktur genutzt wird, reduziert sich der Verkabelungsaufwand erheblich.

Künftige Forderungen berücksichtigt

Ab dem 20. Januar 2027 wird die neue Europäische Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 die bisherige Maschinenrichtlinie 2006/42/EG ersetzen. Für die Antriebstechnik bedeutet das, dass Sicherheit tief in die Systeme integriert und über den gesamten Lebenszyklus hinweg gewährleistet sein muss. Aktuelle Sicherheitsmodule wie «SX6» können das gewährleisten. Sie ermöglichen es, Bewegungen präzise zu überwachen, Maschinen gezielt in sichere Zustände zu überführen und gleichzeitig flexibel auf wechselnde Anforderungen zu reagieren – etwa in modularen Produktionsanlagen oder bei manuellen Eingriffen im laufenden Betrieb.

(kmu)

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