Swissmechanic-Umfrage Stabile Margen lassen aufatmen

Redakteur: Susanne Reinshagen

>> Der Branchenverband Swissmechanic mit seinen Mitgliederfirmen kann einen versöhnlichen Jahresabschluss verzeichnen: Der Druck auf die Margen hat im 4. Quartal 2013 im Vergleich zum Vorquartal leicht abgenommen, wie die repräsentative Umfrage von Swissmechanic zeigt. Ein Drittel der befragten Unternehmen beurteilt die Ertragslage weiterhin als nicht befriedigend. Der Fachkräftemangel ist und bleibt ein Thema. Ein Viertel der Unternehmen plant im laufenden Jahr Personal zu engagieren.

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Die Mitgliederfirmen von Swissmechanic beurteilen die Aussichten für 2014 etwas positiver.
Die Mitgliederfirmen von Swissmechanic beurteilen die Aussichten für 2014 etwas positiver.
(Bild: Swissmechanic/Erwin Wodicka)

Der Druck auf die Margen hat die KMU in der MEM-Branche im vergangenen Jahr intensiv beschäftigt. Nach einem Anstieg in den ersten drei Quartalen hat sich der Druck im 4. Quartal stabilisiert. In der repräsentativen Umfrage des Arbeitgeber-, Fach- und Berufsverbandes Swissmechanic sprechen 23 % der befragten Unternehmen von einer guten und 43 % von einer befriedigenden Ertragslage. Rund ein Drittel der Unternehmen beurteilt die Ertragslage weiterhin als nicht befriedigend. Man kann nicht von einer generellen Erholung der Ertragslage sprechen. Die neuesten Zahlen widerspiegeln zwar eine Stabilität, deren Nachhaltigkeit aber in den kommenden zwei Quartalen bestätigt werden muss. Die Vorzeichen stimmen jedoch zuversichtlich.

Margen bleiben trotz gestiegener Umsätze unter Druck

Für das kommende Quartal beurteilen 28 % der Unternehmen die erwartete Geschäftsentwicklung im Inlandgeschäft als eher günstig, was den Spitzenwert im 2013 darstellt. Ein internationales Umfeld mit grosser Konkurrenz, Anpassungen der Logistikketten in der Grossindustrie, der allgemeine Kostendruck und der starke Schweizer Franken bleiben vorherrschende Themen für die KMU in der MEM-Branche. Zudem mussten etliche Unternehmen aufgrund der unsicheren Ertragslage in den ersten drei Quartalen 2013 ihr Investitionsvolumen reduzieren. Positiv ist die Entwicklung der Umsätze. Mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen bewerten den Umsatz im 4. Quartal als gut, was ein Anstieg von 12% im Vergleich zum Vorquartal bedeutet. Grund dafür ist eine leicht gestiegene Nachfrage im Binnenmarkt.

Fachkräftemangel dauert an

Die MEM-Branche verfügt weiterhin über einen hohen Bedarf an Fachkräften. 29 % der befragten Unternehmen haben im vergangenen Quartal auf dem Werkplatz Schweiz Personal eingestellt. Der Mangel an Fachkräften dauert an, dies zeigt ein Blick auf die Planungen für das kommende Quartal. Rund ein Viertel planen Personal einzustellen, hauptsächlich in den Fachbereichen. Die europäische Job-Plattform «Q4Europe» bietet Arbeitgebern die Möglichkeit, Fachkräfte im Inland und über die Grenzen hinaus zu rekrutieren. Die Webseite kann zudem von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern als Bewertungs- und Bewerbungsplattform genutzt werden (www.q4europe.eu).

Schweizer Franken nach wie vor zu stark

Der starke Schweizer Franken beschäftigt die Swissmechanic-Mitglieder nach wie vor, auch wenn sich die Situation etwas beruhigt hat. Waren es im 3. Quartal 2013 noch 51 % der befragten Unternehmen, welche die Auswirkungen als stark bezeichneten, sind es 39 % im 4. Quartal 2013. Die Mehrheit geht davon aus, dass sich die negativen Auswirkungen weiter abschwächen werden. <<

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