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Kann der Werkplatz Schweiz – auch für Wandfluh – im Hinblick auf die Konkurrenz etwa aus China - noch Bestand haben?
H. Wandfluh: Die Schweiz wird unser Kernstandort bleiben. Wir investieren hier laufend, beispielsweise in neue Produkte, in den Maschinenpark oder in die Automatisierung. «Schweizer Qualität» wird auch in zunehmend globalisierten Märkten als schlagkräftiges Argument bestehen bleiben, geschätzt und honoriert werden. Die Maschinenindustrie in China beispielsweise ist hinsichtlich Produktqualität nicht auf unserem Niveau. Es gibt Nachholbedarf bei den Betriebsmitteln und in der Ausbildung. Ganz klar wird Asien aber weiterhin kontinuierlich aufholen. Unsere anerkannten Werte wie insbesondere das duale Bildungssystem, die intakte Sozialpartnerschaft, gut ausgebildetes Personal, günstiges Kapital und ein zunehmend hoher Automatisierungsgrad lassen mich aber zuversichtlich in die Zukunft blicken.
Eine letzte Frage: Kennen Sie alle Ihre über 300 Mitarbeitenden persönlich, mit Namen?
H. Wandfluh: Ich bemühe mich, dieses Ziel zu erreichen, was aber nicht ganz einfach ist. Kontinuierliche Verbesserung ist auch hier mein Motto. <<
* Das Interview führten Matthias Böhm, Chefredaktor SMM und Hermann Jörg, Redaktor SMM
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