Komplettanbieter mit Werkzeugschleiferei und Anwendungszentrum

Haimer: Spanntechnik und Fräswerkzeuge inklusive

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Kombinierte Perfektion: Spannen – Auswuchten – Fräsen

Wie bei allen Produkten setzt der Spanntechnikspezialist auch bei den Werkzeugen zu 100 % auf Qualität, um sich im Markt abzuheben: Die besser als 1 gmm feingewuchteten und kleiner 5 µm genau geschliffenen Power-Mill-Schaftfräser sorgen in Kombination mit Haimer-Aufnahmen für die bestmögliche Rundlaufgenauigkeit des Gesamtsystems.

Diese Präzision sorgt zuverlässig für hohe Laufruhe und einen spindelschonenden Betrieb bei hoher Werkzeugstandzeit. Als Faustregel gilt, dass bereits mit 10 µm schlechterem Rundlauf die Werkzeugstandzeit um 50 % sinkt.

Um Interessenten schnell und unkompliziert wichtige Unterschiede bei Werkzeugaufnahmen und Werkzeugen vorführen zu können, haben die Zerspanungsspezialisten aus Igenhausen eine Vielzahl an Demonstrationen ausgearbeitet, die auch beim Open House überzeugen konnten.

Sie thematisieren die aktuellen Herausforderungen in der Zerspanung und geben Aufschluss über die unterschiedlichen Stärken verschiedener Werkzeugaufnahmen. Sie führen das Auszugverhalten bei verschiedenen Spannfuttern in der Schwerzerspanung vor oder zeigen die Auswirkung von Unwucht bei Fräs- oder Ausspindeloperationen auf.

Aufschlussreiche Versuche

Ein konkretes Beispiel: Beim Vergleich von Werkzeugaufnahmen werden verschiedene Aufnahmesysteme bei gleichen Rahmenbedingungen getestet, dabei Fräsgeräusche gemessen und anschliessend die Oberflächen verglichen, um die Stärken und Schwächen des jeweiligen Aufnahmetyps herauszuarbeiten. Anhand der Ergebnisse erschliesst sich dem Anwender, dass durch innovative Aufnahmegeometrien, wie etwa bei der patentierten Power-Serie, das Zeitspanvolumen deutlich gesteigert und die Werkstückoberflächen verbessert werden können.

Ein weiterer Test verdeutlicht Unterschiede beim Fräsen durch den Einsatz von Werkzeugen mit Spanbrecher-Geometrie. Gesteigerte Prozesssicherheit durch kurze Späne spricht für den Einsatz der Spanbrecher-Variante, denn so können sich keine langen Späne am Werkstück verhaken und zum Fräserbruch führen. Die bessere Spanabfuhr der kurzen Späne beugt zudem der Gefahr eines Spänestaus am Späneförderer vor.

Neue Frässtrategien

Während des Jahres finden im Anwendungszentrum nicht nur standardisierte Demos statt, sondern es werden auch spezifische Kundenanwendungen mit neuen Frässtrategien ausgelegt und optimiert oder der Blickwinkel auf die gesamte Prozesskette der Zerspanung gerichtet.

So wird die Wichtigkeit des Werkzeugwuchtens für die Gesamtprozesskette in einer Praxisvorführung aufgezeigt.

In einer Ausspindeloperation lässt sich demonstrieren, dass ein mit der Auswuchtmaschine Tool Dynamic in nur zwei Minuten feingewuchtetes Gesamtwerkzeug den entscheidenden Unterschied in Sachen Prozesssicherheit und Toleranz macht. Dabei wird schnell klar, dass sich die Vibrationen der nicht feingewuchteten Werkzeuge stark auf die Spindellebensdauer der Werkzeugmaschine auswirken.

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