Auftragseingang und Umsatz deutlich gestiegen Hermle mit gelungenem Jahresauftakt 2026

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Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG ist gut in das laufende Jahr gestartet. Der schwäbische Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialist konnte den Auftragseingang in den ersten drei Monaten 2026 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum konzernweit um 14.9 Prozent auf 138.2 Mio. Euro steigern (Vj. 120.3 Mio. Euro).

(Bild:  KI-generiert)
(Bild: KI-generiert)

Unterstützt wurde die positive Entwicklung unter anderem vom anhaltend hohen Bedarf in den USA sowie in der Luft- und Raumfahrtindustrie und von einzelnen Grossprojekten. Mit einem Auftragsplus von 18 Prozent auf 104.7 Mio. Euro (Vj. 88.7 Mio. Euro) setzte sich der Aufwärtstrend im Ausland fort. Aber auch die Nachfrage in Deutschland wuchs wieder: Die neuen Inlandsbestellungen erhöhten sich um 6 Prozent auf 33.5 Mio. Euro (Vj. 31.6 Mio. Euro). Der Auftragsbestand lag am 31. März 2026 konzernweit bei 118.0 Mio. Euro gegenüber 121.8 Mio. Euro am Vorjahresstichtag und 90.6 Mio. Euro per Ende 2025.

Konzernumsatz legt um 14 Prozent zu

Der Hermle-Konzernumsatz nahm im ersten Quartal 2026 um 14.1 Prozent auf 110.9 Mio. Euro zu (Vj. 97.2 Mio. Euro). Das Inlandsvolumen vergrösserte sich um 28.9 Prozent auf 35.2 Mio. Euro (Vj. 27.3 Mio. Euro) und der Auslandsumsatz um 8.3 Prozent auf 75.7 Mio. Euro (Vj. 69.9 Mio. Euro). Das entsprach einer Exportquote von 68.3 Prozent (Vj. 71.9 Prozent). Auch das Betriebsergebnis erhöhte sich in den ersten drei Monaten 2026 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dank der gestiegenen Umsätze und der dadurch verbesserten Kapazitätsauslastung wurden Belastungen aus höheren Personalkosten und Währungseffekten überkompensiert.

Per Ende März 2026 beschäftigte Hermle konzernweit 1631 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (31.3.2025: 1605; 31.12.2025: 1639). Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahresstichtag resultierte überwiegend aus der Übernahme von Auszubildenden und dual Studierenden mit erfolgreichem Abschluss sowie der Neubesetzung der freigewordenen Plätze. Darüber hinaus gab es punktuelle Neueinstellungen unter anderem im Auslandsservice.

Die Finanz- und Vermögenslage des Hermle-Konzerns blieb sehr solide: Am 31. März 2026 wies das Unternehmen eine Eigenkapitalquote von rund 70 Prozent aus. Das umfangreiche, mehrjährig angelegte Investitionsprogramm für die Zukunftssicherung der Standorte konnte daher planmässig vorangetrieben werden. Im Berichtszeitraum stand der Bau des neuen Anwendungszentrums mit angeschlossener Kantine am Firmensitz in Gosheim im Mittelpunkt, das voraussichtlich 2027 eröffnet wird.

Auch die intensiven F&E-Aktivitäten setzte Hermle fort. Auf der diesjährigen Hausausstellung Ende April, die bei den zahlreichen Besuchern aus dem In- und Ausland auf grosses Interesse stiess, präsentierte das Unternehmen modernste Bearbeitungszentren und innovative Automationskonzepte sowie digitale Tools, die effiziente und zukunftssichere Fertigungsprozesse ermöglichen. Mit vielfältigen Automations- und Robotersystemen konnte Hermle zeigen, wie sich unterschiedlichste Kundenanforderungen von der Einzelteilfertigung bis hin zur hochproduktiven Serienbearbeitung aus einer Hand realisieren lassen.

(jst)

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