Kennametal und Haimer unterzeichnen Lizenzvereinbarung KM4X - Zukunftsweisende Spindelschnittstelle

Redakteur: Matthias Böhm

>> vIn einer Lizenzvereinbarung vom 23. Juli 2013 hat Kennametal die Haimer GmbH aus Igenhausen, Deutschland, lizenziert, die neue, fortschrittliche Spindelschnittstelle KM4X von Kennametal global zur Verfügung zu stellen. Als weltweiter Technologieführer im Bereich der Werkzeugspanntechnik und Anbieter der innovativen Werkzeugauszugsicherung ‚Safe-Lock‘ sieht Haimer zusammen mit Kennametal signifikante Vorteile für die Kunden in der spanenden Fertigung.

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Kennametal und Haimer, weltweit führender Hersteller im Bereich der Werkzeugspanntechnik, haben eine Lizenzvereinbarung unterzeichnet, die der Haimer GmbH die Rechte zum globalen Vertrieb der bahnbrechenden Kennametal KM4X Spindelschnittstelle gewährt. Von links nach rechts: John R. Tucker, Vice President und President Industrial Business Segment bei Kennametal Inc.; Mike Ramsey, Vice President, Global MTI Sales bei Kennametal Inc.; Andreas Haimer, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung bei Haimer GmbH; Oliver Sax, Direktor Produkt Management und Mitglied der Geschäftsleitung Vertrieb bei Haimer GmbH; Peter Dragich, Vice President Integrated Supply Chain und Logistik bei Kennametal Inc.; Brendt Holden, Geschäftsführer Haimer USA; Doug Ewald, Director, Global Product Management, Tooling Systems bei Kennametal Inc.; John H. Jacko, Jr., Vice President und Chief Marketing Officer bei Kennametal Inc.
Kennametal und Haimer, weltweit führender Hersteller im Bereich der Werkzeugspanntechnik, haben eine Lizenzvereinbarung unterzeichnet, die der Haimer GmbH die Rechte zum globalen Vertrieb der bahnbrechenden Kennametal KM4X Spindelschnittstelle gewährt. Von links nach rechts: John R. Tucker, Vice President und President Industrial Business Segment bei Kennametal Inc.; Mike Ramsey, Vice President, Global MTI Sales bei Kennametal Inc.; Andreas Haimer, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung bei Haimer GmbH; Oliver Sax, Direktor Produkt Management und Mitglied der Geschäftsleitung Vertrieb bei Haimer GmbH; Peter Dragich, Vice President Integrated Supply Chain und Logistik bei Kennametal Inc.; Brendt Holden, Geschäftsführer Haimer USA; Doug Ewald, Director, Global Product Management, Tooling Systems bei Kennametal Inc.; John H. Jacko, Jr., Vice President und Chief Marketing Officer bei Kennametal Inc.
(Bild: Kennametal / Haimer)

Die Spindelverbindung als Schnittstelle zwischen Spindel und Werkzeugaufnahme muss dafür Sorge tragen, dass das Anzugsmoment und die Biegesteifigkeit kompatibel zu den Werkzeugmaschinen-Spezifikationen sind.

KM4X bringt extrem hohe Steifigkeit

Die Schnittkräfte erzeugen insbesondere beim Schruppen oder bei der Bearbeitung hochwarmfester Materialien Biegemomente, die die Grenzen der Schnittstelle an sich schon vor Erreichen der Grenzwerte des Anzugsmoments überschreiten.

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Das KM4X-System hingegen bietet durch die Kombination aus hoher Haltekraft und optimierten Passungsmassen eine robuste Verbindung, extrem hohe Steifigkeit und gleichzeitig Biegetragfähigkeit für signifikant verbesserte Zerspanungsleistungen bei hochfesten Legierungen und anderen Materialien. Das wiederum bedeutet extrem hohes Zeitspanvolumen und grössere Fertigungsstückzahlen pro Tag.

Die Frage nach der besten Spindelschnittstelle

«Wir halten viele Schulungen zum Thema ‚Werkzeugspanntechnik‘, vor allem wie Steifigkeit, Rundlaufgenauigkeit, Wuchtgüte und Prozesssicherheit in der Metallbearbeitung optimiert werden können,» sagt Brendt Holden, Geschäftsführer von Haimer USA (Villa Park, IL) und führt fort: «Eine der häufigsten Fragen, die uns dabei gestellt wird, ist die Frage nach der besten Spindelschnittstelle. Mit einer einzigartig hochfesten Spindelschnittstelle, die auch noch sicher in hohe Drehzahlbereiche beschleunigt, glauben wir die beste Antwort auf diese Frage gefunden zu haben.»

Hochfeste Materialien erfordern stabile Schnittstelle

Fertigungsunternehmen aus vielen unterschiedlichen Branchen wie Luft-und Raumfahrt, Energiesektor und Transportwesen betreiben kontinuierliche Forschung zur Weiterentwicklung von hochfesten, leichten Materialen wie beispielsweise Titanlegierungen, Inconel und neue Aluminium-Legierungen.

Diese neuen Materialien stellen extreme Herausforderungen für die Zerspanung dar. Der hohe Wettbewerbsdruck in den genannten Industriezweigen erklärt, dass die Suche nach fortschrittlichen und innovativen Zerspanungslösungen höchste Priorität geniesst.

Vibrationen verschlechtern Werkstückqualität

Werkzeugmaschinenhersteller haben auf die hohen Anforderungen aus der Industrie mit der Entwicklung von Fräs- und Drehzentren reagiert, die eine verbesserte Spindelsteifigkeit und -dämpfung sowie beträchtliche Maschinenstrukturen und -motorisierungen auszeichnen. Dadurch sollen die hohen, geforderten Antriebs-, Drehmoment- und Axialkräfte erreicht und zusätzlich unerwünschte Vibrationen minimiert werden. Vibrationen wiederum verschlechtern die Werkstückqualität und verringern die Werkzeugstandzeit.

Entscheidend: Werkzeug-Spindel-Schnittstelle

«In den meisten Fällen bestimmt die Verbindung zwischen Werkzeug und Spindel wie viel Material bei einer bestimmten Anwendung zerspant werden kann”, sagt Doug Ewald, Direktor Global Product Management, Tooling Systems bei Kennametal.

Das resultiert daraus, weil die Schnittstelle hohen Belastungen standhalten und dennoch ihre Steifigkeit gewährleisten muss. Mit der laufenden Weiterentwicklung, die im Bereich der Schneidwerkzeuge und Bearbeitungszentren von Statten geht, ist eine Spindelverbindung, welche die zur Verfügung stehende Leistung bestmöglich zu nutzen vermag, ein wichtiger Aspekt, der frühzeitig in der Produktionsplanung bedacht werden sollte.

Steifigkeit der Werkzeugaufnahmen

Die Steifigkeit bei Werkzeugaufnahmen ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium. «Aus technischer Perspektive gesehen, ermöglicht es uns die KM4X Spindelverbindung, das volle Potential unserer Werkzeugaufnahmen auszuschöpfen», sagt Oliver Sax, Direktor Produktmanagement und Mitglied der Geschäftsleitung Vertrieb bei Haimer.

«Veraltete Doppelkontakt-Steilkegel-Aufnahmesysteme limitieren das Potential hochleistungsfähiger Werkzeugmaschinen. Das Feedback von Kennametal Kunden veranlasste uns, die KM4X Schnittstelle etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Nach Auswertung der Ergebnisse zeigte sich, dass KM4X die richtige Schnittstelle für die auf hohes Drehmoment ausgelegten und auf hohe Drehzahlen feingewuchteten Werkzeugaufnahmen von Haimer ist.<<

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