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Pflege für Kühlschmierstoffe Kühlmittel-Pflegesystem schont auch die Finanzen

| Redakteur: Anne Richter

Die Mabi AG aus Veltheim ist Hersteller von Isoliermaschinen und benutzt als Pflege für die Kühlschmierstoffe Produkte von Hamma, die durch die Triag AG in der Schweiz vertreten werden. Im Interview sind Dominik Schuler von der Mabi AG und Armin Hamma von Hamma Umwelttechnik.

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Die verbesserte Qualität des Kühlschmiermittels ist von blossem Auge sichtbar, dies wird deutlich durch die verbesserte Reinigungswirkung des Kühlschmierstoffes an der Scheibe
Die verbesserte Qualität des Kühlschmiermittels ist von blossem Auge sichtbar, dies wird deutlich durch die verbesserte Reinigungswirkung des Kühlschmierstoffes an der Scheibe
(Bild: Triag)

SMM: Herr Schuler, wie sind Sie darauf gekommen, in die Kühlschmierstoffpflege zu investieren?

Dominik Schuler: Ich wusste schon von meinem früheren Arbeitgeber, dass man durch eine gute Kühlschmierstoffpflege mit wenig finanziellem Aufwand viel erreichen kann. Dies betrifft nicht nur die Haltbarkeit des Kühlschmierstoffs an sich. Die Standzeit der Werkzeuge wird besser, die Spindelbelastung nimmt massiv ab und der Geruch in der Halle verbessert sich.

Wie sind Sie auf die Hamma-Produkte aufmerksam geworden?

D. Schuler: Wir machten vorab Versuche mit einem günstigeren Ölskimmer für 200–300 Franken. Leider wurden unsere Erwartungen damit nicht erfüllt und wir suchten eine Alternative, die wir bei Hamma gefunden haben. Schon die Gestaltung der Produkte von Hamma sieht toll aus, alles ist aus Edelstahl gefertigt und sehr hochwertig verarbeitet. Das schlägt sich auch im Resultat nieder, das wir erreichen konnten.

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Wie hat sich die Werkzeugstandzeit durch die Hamma-Kühlmittelpflegeprodukte verändert?

D. Schuler: Wir haben auf unserem Dreh-Fräszenter DMG Mori CTX beta 1250 mit einem Pflegesystem von Hamma begonnen und haben unsere Erkenntnisse nach und nach auf die anderen Maschinen angewendet. Wir konnten im Laufe des letzten Jahres die Standzeit der Werkzeuge um durchschnittlich rund 30% erhöhen und den Kühlschmierstoffverbrauch um ca. 30% reduzieren. Ausserdem brauchen wir durch die verbesserte Spindeleffizienz der Maschine weniger Energie.

Armin Hamma: Einzelne Kunden haben Studien durchgeführt, in denen sie nachgewiesen haben, dass durch das Anmischen mit dem Misceo die Austragung des Fremdöls mittels des Rapids sowie die Belüftung durch den Mikrobelüfter die Standzeit des Werkzeugs mehr als verdoppelt werden konnte, und das mit gleichbleibender Qualität.

Gab es daneben noch andere Effekte?

D. Schuler: Bei der Bearbeitung mit Grauguss hat sich die Qualität des Kühlschmierstoffes ebenfalls stark verbessert. Wir beobachten eine starke Lebensdauerverbesserung wie auch eine deutlich geringere Geruchsbildung. Die Tropfenbildung auf den Spannmitteln ist bläulich und weniger milchig. Ein weiterer Vorteil liegt in der automatischen Abschaltung der Wasserzufuhr. So kann sichergestellt werden, dass dies nicht vergessen wird. Auch dies dient der Prozessoptimierung.

A. Hamma: Durch den Einsatz der Pflegeprodukte von Hamma erreicht man optimale und prozesssichere Fertigungsbedingungen, die unter dem Strich: die Leistung steigern, Prozesse optimieren, Hygiene erhalten und Geld sparen. Es ist eine echte Zukunftstechnologie!

Welches Sparpotential sehen Sie hinter den Kühlmittelpflegeprodukten von Hamma?

D. Schuler: Aufgrund des im Verhältnis niedrigen Preises (bei uns knapp über 10 000 Fr. für drei Bearbeitungszentren) ist die Investition schnell amortisiert, nur schon mit den Kosten für die Entsorgung und den Neuansatz. Wie erwähnt werden die Fertigungs- und Prozessbedingungen massiv verbessert. Dies schlägt sich nicht nur in den Produktionskosten nieder, sondern ist auch umweltfreundlicher.

Gab es auch gesundheitliche Vorteile (Hautirritationen, Atemreizungen)?

A. Hamma: Durch einen gut gepflegten Kühlschmierstoff ergeben sich enorme Vorteile, was Erkrankungen der Atemwege und der Haut betrifft. Diese Erkrankungen werden durch Bakterien im Kühlschmierstoff hervorgerufen, dies wurde bereits belegt. Ein gut gepflegter Kühlschmierstoff schützt Anwender vor solchen Auswirkungen.

D. Schuler: Wir hatten vorab keine gesundheitlichen Probleme. Auf der Haut fühlt sich der Kühlschmierstoff seit der Nutzung der Hamma-Pflegeprodukte besser an. Der Geruch in der Produktionshalle hat sich massiv verbessert.

Wie haben Sie den Service der Triag AG wahrgenommen?

D. Schuler: Der Service vor Ort war tipptopp. Die Versprechen in der Verkaufsphase wurden eingehalten, was für mich persönlich sehr wichtig ist.

A. Hamma: Als geschulter Vertriebs- und Servicepartner spricht Triag den Markt mit einem grossen Know-how an. Triag ist für die Fertiger ein wichtiger Technologieträger in der Fertigungskette. Triag und Hamma informieren und beraten den Kunden aktiv. Durch eine fertigungs- und prozessabgestimmte Beratung und Hamma-Pflege-Technologie überzeugt Triag die Fertiger mit prozesssicherer Fertigungsoptimierung. Die Fertigung gelingt schneller, besser, sicherer und günstiger. Wir sind stolz, mit Triag einen starken Handelspartner in der Schweiz gefunden zu haben. Wir von Hamma unterstützen Triag auch direkt beim Kunden vor Ort oder bei Messeauftritten in der Schweiz, wie zum Beispiel im Mai dieses Jahres auf der Prodex in Basel. Unsere Kunden stehen stets im Mittelpunkt unseres Handelns. -ari- SMM

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