Die Plansee Group hat bekannt gegeben, dass die Plansee US Holding Corp. und Manhattan Five Partners LLC die verbindliche Rahmenvereinbarung über eine Zusammenarbeit geschlossen haben. Die Kooperation sieht die Gründung eines Joint Ventures zum Aufbau einer strategischen Wolframoxid-Reserve in den Vereinigten Staaten vor.
Die Plansee US Holding Corp. und Manhattan Five Partners LLC haben die verbindliche Rahmenvereinbarung über eine Zusammenarbeit zum Aufbau einer strategischen Wolframoxid-Reserve in den Vereinigten Staaten geschlossen.
(Bild: Ceratizit)
Für die Ceratizit Group ist dies ein äusserst positiver strategischer Meilenstein: Er untermauert die langfristige Positionierung im Bereich der Lieferkettensicherheit – von Grund auf resilient, recyclingorientiert und in einer integrierten Wertschöpfungskette verankert. Zugleich stärkt er die westlichen Produktionskapazitäten – und damit das Fundament des Kundenversprechens: Stabilität und Zuverlässigkeit in einem Umfeld, das von Volatilität und steigenden Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit geprägt ist.
Die Initiative zielt darauf ab, auch in den Vereinigten Staaten eine sichere Wolframversorgung zu gewährleisten und die Abhängigkeit von ausländischen Quellen für kritische Mineralien zu verringern. Sie verbindet die industrielle und technologische Führungsrolle von Plansee in der Wolframoxidverarbeitung mit der Expertise von Manhattan Five bei der Strukturierung, Finanzierung und Verwaltung gross angelegter Infrastruktur- und strategischer Vermögensplattformen.
Im Rahmen der Initiative beabsichtigt Plansee, die Produktionskapazitäten für Wolframoxid an seinem US-Standort in Towanda, Pennsylvania – Global Tungsten & Powders (GTP), ein Geschäftsbereich der Ceratizit Group – innerhalb kurzer Zeit auf etwa 12 000 Tonnen pro Jahr zu erweitern.
(Bild: Ceratizit)
Im Rahmen dieser Initiative beabsichtigt Plansee, die Produktionskapazitäten für Wolframoxid an seinem US-Standort in Towanda, Pennsylvania – Global Tungsten & Powders (GTP), ein Geschäftsbereich der Ceratizit Group – innerhalb kurzer Zeit auf etwa 12 000 Tonnen pro Jahr zu erweitern. Die ersten Lieferungen werden voraussichtlich 2026 beginnen.
Für den Aufbau der strategischen Wolframoxid-Reserve wird ein wesentlicher Teil der zusätzlichen Produktionsmenge genutzt. Sie ist dazu bestimmt, den Bedarf von Regierung, Verteidigung und wichtigen Industriezweigen zu decken. Im Rahmen der Joint-Venture-Struktur wird Manhattan Five die Lagerhaltung, die logistische Infrastruktur und das langfristige Vermögens-Management übernehmen, während Plansee die Produktionserweiterung und die Lieferung leiten wird.
Was dies für Ceratizit-Kunden bedeutet
Stärkere westliche Produktionskapazitäten, die langfristige Stabilität und Planungssicherheit gewährleisten.
Resilienz durch eine integrierte Wertschöpfungskette und die Kontrolle entscheidender Schritte.
Recyclinggestützte Versorgungssicherheit durch eine Wolfram-Recyclingquote von ~90 Prozent (Geschäftsjahr 2024/25).
Verantwortungsbewusste Beschaffung und transparente Standards durch RMI-konforme Schmelzwerke und einen strengen Verhaltenskodex für Lieferanten.
Integration und Kontrolle entlang der Wertschöpfungskette
Die Versorgungssicherheit von Ceratizit basiert auf einer vollständig integrierten Wolfram-Wertschöpfungskette als Teil der Plansee Group – vom Wolframpulver bis zum fertigen Werkzeug.
(Bild: Ceratizit)
Die Versorgungssicherheit von Ceratizit basiert auf einer vollständig integrierten Wolfram-Wertschöpfungskette als Teil der Plansee Group – vom Wolframpulver bis zum fertigen Werkzeug –, wodurch Kontrolle über entscheidende Schritte geschaffen und die Anfälligkeit gegenüber kurzfristigen Marktschwankungen verringert wird.
Innerhalb von Ceratizit spielt GTP eine zentrale Rolle in diesem Modell: Als Geschäftsbereich für Rohstoffe und Pulver stärkt GTP die Verarbeitungs-, Recycling- und Rückverfolgbarkeitskapazitäten, welche die langfristige Stabilität für Kunden in wichtigen Industriezweigen sichern.
Recyclingorientierte Versorgung als strategischer Stabilitätsfaktor
Wolframsekundärrohstoff wird von Stadler Raw Materials gesammelt, sortiert und in den GTP-Anlagen in den USA und Finnland mit fortschrittlichen Recyclingtechnologien verarbeitet.
(Bild: Ceratizit)
Ceratizit betreibt eine recyclingorientierte Lieferkette mit einer Wolfram-Recyclingquote von ~90 Prozent (Geschäftsjahr 2024/25). Dieser zirkuläre Ansatz verringert die Abhängigkeit von Primärrohstoffen, senkt den CO2-Fussabdruck und stärkt gleichzeitig die langfristige Versorgungssicherheit. Wolframsekundärrohstoff wird von Stadler Raw Materials gesammelt, sortiert und in den GTP-Anlagen in den USA und Finnland mit fortschrittlichen Recyclingtechnologien verarbeitet.
Verantwortungsbewusste Beschaffung und transparente Standards
Ceratizit stellt sicher, dass Rohstoffe verantwortungsbewusst und transparent über RMI-konforme Schmelzwerke sowie einen strengen Lieferantenverhaltenskodex beschafft werden. Dies unterstützt die Compliance- und Rückverfolgbarkeitsanforderungen in den Lieferketten der Kunden.
(jst)
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Stand vom 30.10.2020
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