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Zusätzlich zu den oben genannten Schadensbildern erkennt das System lockere Verbindungen oszillierender Bauteile anhand der Kolbenstangenauslenkung. Sie wird berührungslos durch einen an der Stopfbuchse installierten Sensor gemessen. Diese Messstelle kann auch zur Ermittlung des Tragringüberstands herangezogen werden. Mit dem Hoerbiger-Recip-Com-System ist es nicht mehr erforderlich, die Maschine abzustellen, um festzustellen, wie lange sich die Maschine mit dem bestehenden Tragring noch sicher betreiben lässt. Das Monitoringsystem zeigt dem Betreiber den aktuellen Tragringüberstand während des Betriebs an. So kann das Verschleisspotential des Bauteils voll ausgeschöpft werden. Die Vielzahl intelligenter Auswerteroutinen muss an den jeweiligen Kompressor angepasst werden. Eine Anlernphase, in der unterschiedliche Betriebsbedingungen durchfahren werden, dient dazu, den Normalzustand der Maschine zu erfassen, um dann die Alarmgrenzwerte mit minimalem Aufwand einzustellen. Nur so kann sichergestellt werden, dass auftretende Probleme rasch und frühzeitig erkannt werden. Durch die Anlernphase, in der die individuellen Eigenschaften des Kompressors erkannt und für die Grenzwertsetzung berücksichtigt werden, lassen sich Fehlalarme praktisch auf null reduzieren.
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