ABB Robotics: «Omni Vance Collaborative Surface Finishing Cell» Roboter schleift und poliert

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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ABB Robotics stellt die vollständig automatisierte Schleif- und Polierzelle «Omni Vance Collaborative Surface Finishing Cell» vor. Mit ihr können insbesondere kleine und mittelständische Fertigungsbetriebe Oberflächenbearbeitungen wirtschaftlich automatisieren.

Automatisiert schleifen und polieren: Dank einfacher und intuitiver Programmierung und Bedienung gelingt das mit der Automationszelle von ABB nun auch bei kleinen und mittelständischen Fertigungsbetrieben. (Bild:  ABB)
Automatisiert schleifen und polieren: Dank einfacher und intuitiver Programmierung und Bedienung gelingt das mit der Automationszelle von ABB nun auch bei kleinen und mittelständischen Fertigungsbetrieben.
(Bild: ABB)

Oberflächen zu bearbeiten ist ein entscheidender Fertigungsschritt in nahezu sämtlichen Branchen der Metall-, Kunststoff- und Holzbearbeitung. Doch komplexere Produktionsanforderungen sowie ein Mangel an Fachkräften setzen den Betrieben doppelt zu. Laut Schätzungen von Deloitte und dem Manufacturing Institute werden bis zum Jahr 2033 1,9 Millionen Stellen in der Fertigungsindustrie unbesetzt bleiben.

Einfache, flexible Systeme gefordert

Dazu erläutert Craig McDonnell, Leiter der Business Line Industries bei ABB Robotics: «Immer mehr Unternehmen wollen Tätigkeiten wie Schleifen und Polieren automatisieren. Viele kleinere Betriebe verfügen jedoch über kein eigenes Robotik‑ Know‑how. Und obwohl sie stets perfekte Qualität liefern müssen, existierte bis dato oftmals keine Lösung, die ihren Anforderungen entsprach. Viele Unternehmen zögern, in komplexe, massgeschneiderte Automatisierungslösungen zu investieren. Gleichzeitig fehlt es gängigen Standardlösungen häufig an der erforderlichen Flexibilität und Leistungsfähigkeit. Mit unserer neuen ‚OmniVance Collaborative Surface Finishing Cell‘ führen wir Industrierobotik als einfach zu bedienende, kosteneffiziente und skalierbare Lösung ein.»

Kollaborativ und betriebsbereit

Kompakt und wirtschaftlich: Die automatisierte Fertigungszelle zur Oberflächenbearbeitung vereint neben dem kollaborativen Roboter sämtliche zum Schleifen und Polieren erforderlichen Sicherheitskomponenten.  (Bild:  ABB)
Kompakt und wirtschaftlich: Die automatisierte Fertigungszelle zur Oberflächenbearbeitung vereint neben dem kollaborativen Roboter sämtliche zum Schleifen und Polieren erforderlichen Sicherheitskomponenten.
(Bild: ABB)

Die kollaborative Bearbeitungszelle von ABB Robotics schliesst als schlüsselfertiges Angebot die Lücke zwischen massgeschneiderter Automatisierung und Standard-Einstiegslösungen. Dabei kommt ein kollaborativer Roboter «Go Fa» zum Einsatz, der eine hochwertige und präzise Oberflächenbearbeitung ermöglicht – ganz ohne tiefgreifendes Robotik-Fachwissen.

Die Zelle ist eine betriebsfertige Plug-and-Play-Lösung. Sie enthält einen Cobot und sämtliche Sicherheitskomponenten. Sie ist vollständig nach CE zertifiziert und erfordert keine zusätzlichen technischen Anpassungen, um in Betrieb zu gehen und die Produktion zu starten. Sie ist zudem besonders anpassungsfähig. Weitere Werkzeuge und Zubehörteile lassen sich einfach nachrüsten, was besonders vorteilhaft ist, wenn viele Produktvarianten gefertigt werden müssen.

Produktiver und zuverlässiger

Dank Automatisierung repetitiver Schleif- und Polieraufgaben steigert die Zelle den Durchsatz. Sie reduziert zudem den Ausschuss sowie Aufwände, die durch Nacharbeit entstehen, und bringt dadurch Kosteneinsparungen mit sich. Die integrierte Staubabsaugung trägt einer sauberen, gesunden Arbeitsumgebung bei und verbessert zudem die Qualität der Endprodukte. Fachkräfte werden entlastet und können sich auf höherwertige Tätigkeiten konzentrieren.

Intuitiv bedienen

Die Bearbeitungszelle vereint industrielle Qualitätsstandards und Effizienz mit einfacher Bedienbarkeit, dank der intuitiven Software von ABB Robotics. Diese wurde zur Steuerung des gesamten Endbearbeitungsprozesses entwickelt. Die tabletähnliche Benutzeroberfläche ist auch für Anwender ohne Robotik-Kenntnisse leicht zu bedienen und erfordert keine individuelle Programmierung. Funktionen wie die 3D-Bahnaufzeichnung, das Einrichten voreingestellter 2D-Bahnen und die intuitive Bahnbearbeitung, die als Programmierblöcke in der Software «Wizard Easy Programming» integriert sind, können die Programmierzeit um bis zu 90 Prozent reduzieren.

(kmu)

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