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Fahrständerbauweise: innovatives Konzept Hochgenaue und produk­tive 5-Achs-Bearbeitung

Redakteur: Anne Richter

Die neue DMF 200|8 von DMG Mori ist eine Fahrständermaschine im 5-Achs-Bereich, die sich durch maximierte Steifigkeit durch drei Linearführungen in der X-Achse auszeichnet. Die Neu­entwicklung bietet durch B-Achs-Fräskopf mit ±120° Schwenkbereich höchste Flexibilität.

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Fertigung einer Tischkonsole.
Fertigung einer Tischkonsole.
(Bild: DMG Mori)

«Mit der DMF 200|8 ist es DMG Mori gelungen, die Erfolgsgeschichte der Fahrständermaschinen im 5-Achs-Bereich, mit bisher über 2700 installierten Maschinen am Markt, fortzuschreiben», blickt Markus Rehm, Geschäftsführer Deckel Maho Seebach, auf die bewährte Baureihe. So steht auch die Neuentwicklung für absolute Präzision und Fräsleistung, was die Fahrständerbaureihe auf ein nie dagewesenes Level bringt.

«Mit einem 2300 x 850 mm grossen Starrtisch und Verfahrwegen von 2000 x 800 x 850 mm bietet die DMF 200|8 Anwendern in Die & Mold und Aero­space ausreichend Spielraum, auch lange Strukturbauteile oder Formeinsätze flexibel zu bearbeiten», erklärt Markus Rehm. Die Tischbeladung liege bei 2000 kg. Der Arbeitsraum der Maschine wurde bei der Entwicklung des neuen Maschinenkonzepts durch den innovativen Werkzeugwechsel optimiert. Dieser erfolgt hinter dem Arbeitstisch – schnell, kollisionsfrei und prozesssicher, so dass die komplette Aufspannfläche genutzt werden kann. Verglichen mit dem Vorgängermodell ist der Arbeitsraum der DMF 200|8 um über 50 Prozent grös­ser, wodurch neue Möglichkeiten zur Bearbeitung von komplexen Bauteilen entstehen. Eine Bestückung der DMF 200|8 mit 400 mm langen Werkzeugen ist ein Alleinstellungsmerkmal in dieser Maschinenklasse.

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Präzisionsbearbeitung für geringste Bauteil­toleranzen

Ein Hauptargument für die Fahrständermaschinen von DMG Mori ist seit jeher ihre Stabilität. Die DMF 200|8 wurde so konstruiert, dass die auskragende Y-Achse über den gesamten Verfahrweg eine konstante Steifigkeit der Maschine sicherstellt. Die drei Linearführungen in der X-Achse verstärken die Stabilität der Maschine und schaffen die erforderliche Basis für eine hochgenaue und produktive Bearbeitung. Auch bei voll ausgefahrenem Y-Schlitten lässt sich die maximale Spindelleistung mühelos abrufen, ohne dass die Maschine aufschwingt. Umfangreiche Kühlmassnahmen im Standard gewährleisten eine hohe thermische Langzeitgenauigkeit mit geringsten Toleranzen, während direkt angetriebene Kugelgewindetriebe in der Y- und Z-Achse für beste Oberflächengüten sorgen.

Die DMF 200|8 verfährt im Standard mit Eilgängen von bis zu 50 m/min. Mit dem optionalen Linear­antrieb in der X-Achse erreicht sie bis zu 80 m/min, so dass sie jederzeit eine dynamische und hochproduktive Zerspanung gewährleistet. Der B-Achs-­Fräs­kopf – sein Klemmmoment liegt bei maximal 6000 Nm – bietet einen Schwenkbereich von +/–120° und somit die nötige Flexibilität in der 5-Achs-Bearbeitung. Ein umfangreicher Spindelbaukasten rundet die Ausstattungsvielfalt ab. Im Standard ist eine Speedmaster-Spindel mit 15 000 min-1 integriert. «Selbstverständlich mit 36 Monaten Gewährleistung, unabhängig von der Laufleistung», ergänzt Markus Rehm. Eine High-Torque-Variante mit 200 Nm ist im Spindelbaukasten ebenso verfügbar wie eine 20 000er-Spindel.

Automatisiert und digitalisiert

Steuerungsseitig ist die DMF 200|8 mit Celos und Siemens ausgestattet und wird standardmässig mit der aktuellsten Version von Celos ausgeliefert. Markus Rehm verweist auf die zukunftsorientierte und wettbewerbsfähige Fertigung mit der Fahrständermaschine: «Die DMF 200|8 verfügt über eine Schnittstelle für die automatisierte Fertigung, beispielsweise für unser PH-Cell-Paletten-Handling.» -ari- SMM

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