Maschine «FMU80+», die schweizweit grösste Maschine dieser Baureihe. (Bild: Thür & Co. AG)
«Rent a machine»

Vom Entwurf zum Prototyp

Zeit ist ein entscheidender Faktor bei der Entwicklung neuer Produkte. Mit «Rent a machine» bietet die Thür & Co. AG ihrer Kundschaft Zugang zu modernen Fertigungsanlagen – inklusive Einrichtung und Betreuung durch erfahrene Fachspezialisten. So entstehen aus einer Idee, einer Skizze oder einem Muster innert kürzester Zeit funktionsfähige, seriennahe Prototypen.

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V. l. n. r.: Sergio Mestre (Aussendienstspezialist, Amada Swiss GmbH), Rafet Osmani (Lasermaschinist), Daniel Zumbrunn (CEO und Inhaber, beide Fertigungs-Center Zumbrunn AG) und Hanspeter Müller (Geschäftsführer, Amada Swiss GmbH) vor der 9-kW-Amada-Flachbettlasermaschine im Bereich der Schwarzblechbearbeitung. (Bild: Matthias Böhm)
Fertigungs-Center Zumbrunn AG investiert erstmalig in zwei Amada-Laserschneidanlagen

Amada «Ventis AJ e»: Mit weniger Leistung auf die Überholspur

Erstmals in ihrer Unternehmensgeschichte investierte die Fertigungs-Center ZControlumbrunn AG in zwei Amada-Flachbettlasermaschinen der «Ventis AJ e»-Serie mit 6 kW beziehungsweise 9 kW Laserleistung. Aus technischer Sicht gehören die Anlagen zum Ausgefeiltesten, was der Lasermarkt derzeit zu bieten hat. Mit den beiden Amada-Maschinen schneidet Fertigungs-Center Zumbrunn AG Bleche mit Dicken von 0,7 bis 30 Millimetern. Dank der sogenannten LBC-Technologie erreicht die 9-kW-Laseranlage nahezu dieselben Schnittleistungen wie eine moderne 15-kW-Anlage mit konventioneller Lasertechnologie. Gleichzeitig erzielt sie hochwertigere Schnittkanten. Eine weitere technische Meisterleistung war die Integration der beiden Amada-Maschinen in die bereits bestehende, komplexe Blechlogistik.

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Anbieter zum Thema

Werkzeug für die passive Hochdruckblechumformung. (Bild: Fraunhofer IWU / Rico Demuth)
Passive Hochdruckblechumformung als Alternative für das Stanzen

Der Hydro-Umformung Beine machen

Die Hydro-Umformung ist ein Verfahren, bei dem hoher Flüssigkeitsdruck genutzt wird, um Bleche oder Rohre in die gewünschte Form zu bringen. Statt eines zweiten starren Werkzeugs übernimmt eine Flüssigkeit die Kraftübertragung. Forschenden des Fraunhofer IWU ist es nun gelungen, bei der Hochdruckblechumformung (HBU) die Fertigungszeiten durch geschickte Prozessintegration erheblich zu verkürzen – statt bislang höchstens 8 sind nun 60 Takte pro Minute «drin». Ein weiterer Coup des IWU-Teams: Durch die Kombination von Hydro-Umformung und Fliesspressen lassen sich hybride Metall-Kunststoff-Verbundbauteile wesentlich einfacher herstellen als bisher.

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Der aktuelle Wirtschaftsmonitor von Raiffeisen Economic Research zeigt: Die Schweiz kann Robotik. (Bild: Raiffeisen Schweiz)
Raiffeisen-Wirtschaftsmonitor

Die Schweiz kann Robotik

Roboter kommen heute längst nicht mehr ausschliesslich in Fabriken zum Einsatz. Sie transportieren Waren, inspizieren Industrieanlagen und unterstützen medizinische Eingriffe. KI verleiht der Robotik einen Entwicklungsschub. Technologische Fortschritte, sinkende Kosten und knapper werdende Arbeitskräfte dürften ihre Verbreitung weiter beschleunigen. Eine Analyse von Raiffeisen Economic Research zeigt: Die Schweiz ist gut aufgestellt.

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Bildergalerien

0133983556v2 (Bild: Stadler Rail AG)
Alternativer Antrieb für nachhaltigeren Bahnbetrieb

Stadler präsentiert ersten Schmalspur-Wasserstoffzug

Stadler hat an der InnoTrans 2026 gemeinsam mit drei süditalienischen Verkehrsunternehmen den nach eigenen Angaben weltweit ersten Schmalspur-Wasserstoffzug vorgestellt. Die in Bussnang gebauten Fahrzeuge sind für den Einsatz auf Sardinien, in Kalabrien und auf Sizilien ausgelegt. Zehn Züge für Sardinien sollen gegenüber den bisherigen Dieselzügen jährlich bis zu 2100 Tonnen CO₂ einsparen.

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«MaxiTurn – EcoPeel» teilt den Span gezielt auf zwei Schneiden auf – für höhere Prozesssicherheit, längere Standzeiten und konstante Oberflächen beim Schäldrehen. (Bild: Ceratizit)
Ceratizit: Resiliente Lieferketten, Medizintechnik und leistungsstarke Zerspanungslösungen

Wirbelsäulenimplantat live gefertigt

Wie lassen sich Versorgungssicherheit, Produktivität und Prozesssicherheit in einem zunehmend volatilen Marktumfeld vereinen? Auf diese Frage gab Ceratizit auf der AMB 2026 in Stuttgart Antworten. Der Hartmetallspezialist zeigte Lösungen für resiliente Lieferketten, die Live-Bearbeitung eines Wirbelsäulenimplantats, digitale Lösungen sowie neue Werkzeugkonzepte für die Bereiche Fräsen, Drehen und Bohren.

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Die Euroblech 2026 bildet das gesamte Spektrum der Blechbearbeitung ab. (Bild: RX)
Euroblech 2026

Blech in Bestform

Vom 20. bis 23. Oktober 2026 wird Hannover zum Zentrum der internationalen Blechbearbeitung. Unter dem Motto «Für eine stärkere Zukunft – smarte und nachhaltige Produktion» adressiert die 28. Euroblech Herausforderungen, die auch die Schweizer MEM-Industrie umtreiben.

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Top-Thema der CADFEM Conference: Die Implementierung und der praktische Nutzen von Künstlicher Intelligenz in Simulation und Digital Engineering. (Bild: CADFEM)
CADFEM World Conference zeigt, wie KI das Engineering verändert

«In AI we believe, but in physics we trust»

Die Akquisition des Weltmarktführers für Simulationstechnologie Ansys durch den Chipdesign-Spezialisten Synopsys im Juli 2025 war ein eindeutiges Signal: Angetrieben von KI müssen Halbleiter-Technologie und physikbasierte Simulationen in der Produktentwicklung zusammengedacht werden. Was dies für Ingenieur:innen und Entwicklungsverantwortliche bedeutet, zeigt die CADFEM World Conference vom 20. bis 22. Oktober in Darmstadt (D).

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Um ihre Modelle zu trainieren, haben die Forschenden Versuchsreihen mit unterschiedlichen Materialstärken durchgeführt. V. l. n. r.: Bystronic-Ingenieur Konstantinos Skovolas, Dr. Andreas Lüdi (Global Manager Innovation, Bystronic) und Empa-Forscher Dr. Naval Mehta. (Bild: Roland Richter / Empa)
Innosuisse-Projekt: Empa, Bystronic und Fachhochschule Südschweiz perfektionieren das Laserschneiden

Laser mit «Augen» und «Ohren»

Das Laserschneiden von Metallen ist ein leistungsstarkes und flexibles Verfahren. Je nach Materialdicke und -beschaffenheit ist das Einstellen der Schneidmaschinen aber ein langwieriger Prozess. Forschende der Empa, der Fachhochschule Südschweiz (SUPSI) und des Maschinenherstellers Bystronic haben in einem von der Innosuisse unterstützten Projekt ein Verfahren entwickelt, bei dem der Laser die Schnittqualität mittels Kameras und Mikrofonen selbst beurteilen und falls nötig auch gleich anpassen kann.

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