Schwanenhals- und Doppelgelenkscharniere von Norelem sorgen dafür, dass sich Türen und Klappen auch bei störenden Konturen sicher und platzsparend bewegen lassen. (Bild: Norelem)
Stangenscharniere von Norelem

Wenn Standard-Scharniere an ihre Grenzen stossen

Scharniere verbinden Bauteile und ermöglichen die zuverlässige Bewegung von Türen, Klappen oder Verkleidungen. Schwieriger wird es bei flächenbündigen Gehäusefronten oder wenn Kanten, Profile und Dichtungen beim Öffnen im Weg sind. Für solche Anwendungen bietet Norelem Stangenscharniere mit Schwanenhals und integriertem Doppelgelenk an – zwei Lösungen, die sicherstellen, dass sich Türen und Klappen auch bei störenden Konturen sicher und platzsparend bewegen lassen.

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«Fertigungsmesstechnik, wie wir sie herstellen, ist heute weit mehr als ein Mittel zur Qualitätssicherung im Prozess. Sie wird zunehmend als Werkzeug verstanden, das Automatisierung vorantreibt – und sie an vielen Stellen überhaupt erst möglich macht», sagt Alexander Blum, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Blum-Novotest. (Bild: Blum-Novotest)
Alexander Blum im Interview

«Zukunftsfähigkeit neu denken»

Mit der AMB steht eine wichtige Messe vor der Tür, die für die Branche ein Stimmungsbarometer sein wird. Aus diesem Anlass sprachen wir mit Alexander Blum, Geschäftsführer der Blum-Novotest GmbH. Er spricht über die Wirtschaftslage im Allgemeinen und in Bezug auf sein Unternehmen. Blum sieht grosse Veränderungen, die ebenso grosse Chancen mit sich bringen.

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Anbieter zum Thema

Robotersystem «RS 1 GEN2» mit zwei adaptierten 5-Achs-Bearbeitungszentren «C 32». (Bild: Hermle)
Hermle auf der AMB 2026

Hermle erweitert Automationsportfolio

Mit zwei vollautomatisierten Anlagen und einem Bearbeitungszentrum in Mill-Turn-Ausführung präsentiert sich Hermle auf der AMB 2026 in Stuttgart. Zu den zentralen Neuheiten auf dem Messestand (Halle 7, Stand C 31) zählt das Robotersystem «RS 1», das nun in der überarbeiteten «GEN2»-Ausführung gezeigt wird.

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Ein gut eingespieltes Team (von links): Johannes Herzog (Teamleiter/Technologie‑Verantwortlicher Fräsen‑Formenbau, Toolcraft AG), Tobias Gruber (Produktentwickler, Cimtrode), Josef Kulhanek (Technischer Vertrieb, Zecha) und Gregor Buchhorn (Maschinenbediener, Toolcraft AG). (Bild: Zecha / Toolcraft)
Wie die Toolcraft AG, die Cimtrode GmbH und Zecha Fertigungsqualität neu definieren

Präzision als Wettbewerbsvorteil

In einer Fertigungswelt, in der Bauteile immer kleiner werden und Toleranzen im Mikrometerbereich liegen, entscheidet das Zusammenspiel von Werkzeug, Messung und Prozess über Erfolg oder Ausschuss. Drei Partner – die Toolcraft AG, die Cimtrode GmbH und die Zecha Hartmetall‑Werkzeugfabrikation GmbH – zeigen, wie gezielte Spezialisierung, kontinuierliche Investitionen in Technologie und enge Zusammenarbeit dazu führen, dass selbst anspruchsvollste Branchenanforderungen zuverlässig und mit Weitblick erfüllt werden.

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Statt des ganzen Werkzeugs müssen Anwender beim Schneidentausch nur den kleinen Hartmetall-Kopf des «Quick-3-Cham» wechseln. Das reduziert den Hartmetall-Verbrauch, senkt die Werkzeugkosten, ist bedienerfreundlich und minimiert die Stillstandzeiten. (Bild: Iscar)
Maximale Leistung bei minimalem Rohstoff-, Energie- und Ressourceneinsatz ermöglichen

Kosten- und Technologieoptimierung im Werkzeugbereich

Wenn sich die internationale Zerspanungsbranche auf der AMB in Stuttgart trifft, steht ein Thema besonders im Fokus: Wie lassen sich Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit in Einklang bringen? Genau hier setzt Iscar an. Unter dem Motto «Maxvalue» präsentiert der Werkzeugspezialist in Halle 1 am Stand E50 Lösungen, die maximale Leistung bei minimalem Rohstoff-, Energie- und Ressourceneinsatz ermöglichen. Darüber hinaus wird ein Blick auf Keramikwerkzeugtechnologien geworfen, die sich stetig weiterentwickeln. Wo Hartmetallwerkzeuge an ihre Grenzen stossen, können Keramikwerkzeuge ihre Stärken ausspielen.

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Bildergalerien

Auf einem über 2100 m² grossen Messestand in Halle 10 präsentiert DMG Mori auf der AMB 2026 in Stuttgart unter dem Motto «Never Stop Manufacturing the Future» 20 grösstenteils automatisierte Maschinen live. (Bild: DMG Mori)
DMG Mori auf der AMB 2026

Skalierbar fertigen

Auf einem über 2100 m² grossen Messestand in Halle 10 präsentiert DMG Mori auf der AMB 2026 in Stuttgart unter dem Motto «Never Stop Manufacturing the Future» 20 grösstenteils automatisierte Maschinen live. Im Zentrum steht die «Machining Transformation» (MX) mit den Schwerpunkten Prozessintegration, Automation, digitale und grüne Transformation. Neu kommen die «Best Fit Machines» (BX) hinzu, die das Maschinenportfolio um wirtschaftliche Fertigungslösungen erweitern.

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Im Exportgeschäft zeichnet sich die Tendenz zur Stabilisierung ab. (Bild: © hit1912 - stock.adobe.com)
Auftragseingang wächst im zweiten Quartal um 12 Prozent

Aufwärtstrend im deutschen Werkzeugmaschinenbau bestätigt

Die Erholung im deutschen Werkzeugmaschinenbau gewinnt laut VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) an Kontur. Im zweiten Quartal 2026 stiegen die Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12 Prozent. Nach einem Plus von 15 Prozent im ersten Quartal ergibt sich für das erste Halbjahr ein Zuwachs von insgesamt 14 Prozent. Die Inlandsbestellungen legten um 16 Prozent zu, die Aufträge aus dem Ausland um 13 Prozent.

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